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Deutlicher Anstieg: Asylbewerberzahlen auf höchstem Stand seit acht Jahren

In Deutschland versuchen deutlich mehr Menschen, Asyl zu erhalten: Im vergangenen Jahr hätten fast 46.000 Menschen Asyl beantragt. Das sei etwa elf Prozent mehr als 2010 - und der höchste Wert seit acht Jahren.  

Bewohner eines Asylbewerberheimes gehen entlang einer Straße. Quelle: AP
Bewohner eines Asylbewerberheimes gehen entlang einer Straße. Quelle: AP

München/Halle/SaaleDie Schutzsuchenden kämen vor allem aus muslimisch geprägten Ländern wie Afghanistan, Irak oder Syrien, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Besonders drastisch sei der Anstieg bei den Pakistanern. Ihre Zahl habe sich im Vergleich zu 2010 auf gut 2.500 verdreifacht. Zudem versuchten Tausende Serben, per Asylantrag in Deutschland Fuß zu fassen. 90 Prozent von diesen seien Roma.

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Der Zeitung zufolge reisen viele Flüchtlinge über die türkische Grenze nach Griechenland und weiter nach Deutschland, wo sie einen Asylantrag stellen. Zudem ist die Visapflicht für Serbien und Mazedonien Ende 2009 gefallen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte dem Blatt, viele Asylsuchende aus Serbien seien offensichtlich nicht als verfolgte Flüchtlinge einzustufen. Ihre Asylanträge sollten zügig abgelehnt werden.

Die Grünen fordern indes einen Ende der Abschiebung syrischer Flüchtlinge. „Zwar schiebt Deutschland momentan nicht direkt nach Syrien ab, dafür aber in Staaten wie Ungarn, von wo aus syrische Flüchtlinge dann zurück in ihre Heimat abgeschoben werden“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“. „Dieses zynische und menschenverachtende Verfahren muss endlich gestoppt werden.“ Beck forderte die Bundesregierung zudem auf, das 2009 zwischen Deutschland und Syrien geschlossene Rückübernahmeabkommen zu kündigen.

 Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte dem Blatt, seit Mitte 2011 sei kein Syrer gegen seinen Willen von Ungarn nach Syrien zurückgeführt worden.

  • 24.01.2012, 09:43 UhrAnonymer Benutzer: Rene

    Der Beck kann einen aufregen. Wer das Geld vom Steuerzahler überwiesen bekommt, kann es sich leisten, diese bequemen Forderungen zu stellen.

    Fragen sie mal nen Arbeitnehmer, wie wohl - oder besser - wie sicher er sich umgeben von Syrern, Afghanenen, etc. fühlt und ob er gern mehr Steuern zahlt, dass noch mehr davon hier leben können.

    Aufbauhilfe in deren Ländern ist die deutlich bessere Lösung.

  • 24.01.2012, 09:35 Uhribmisout

    Grüne und SPD legen mit Ihrer toleranten Asylpolitik den Grundstein für den Ausländerhass von morgen. Es geht dabei im Kern um Wählerstimmen. Ist es denkbar das in Berlin eine
    CDU den Bürgermeister stellt ? Es ist unmöglich geworden !
    Eurokriese und Überfremdung werden die Wähler in Arme von rechten Parteien treiben. SPD sei Dank !

  • 24.01.2012, 09:09 UhrAnonymer Benutzer: elly

    Ich kann all die Menschen verstehen, dass sie in das ach so gelobte Land der Deutschen wollen. Für diese Menschen ist es in den meisten Fällen besser hier zu leben,als in ihrem Heimatland.
    Globalisierung funktioniert auf der Wirtschaftsebene, doch auf der menschlichen Ebene, da gibt es Grenzen.
    Dass Menschen aus Kriegsländern Asyl gewährt werden muss, sollte ausser Frage stehen. Es ist für mich unverständlich, dass ein kultiviertes Land wie Deutschland Menschen aus Syrien oder anderen Kriegsgebieten einfach in Nachbarländer abschiebt, um sich nicht selbst die Hände schmutzig zu machen. Eine befristete Aufenthaltsgenehmigung könnte doch da erteilt werden, solange bis in dem jeweiligen Land wieder friedliche Bedingungen hergestellt sind!
    So viel Nächstenliebe sollte für uns selbstverständlich sein! Ansonsten bin ich für hohe Auflagen bei der Zuwanderung. Es kann nicht sein, dass wir alle Wirtschaftsflüchtlinge bei uns aufnehmen, dazu fehlt uns einfach das Geld! Irgendwann ist auch der deutsche Michel überfordert!

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