Deutsche Gemeinden und Städte
Bürgermeister bemängeln finanzielle Lage

Deutschlands Bürgermeister schätzen die finanzielle Situation ihrer Gemeinde oder Stadt eher als unzureichend ein. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage. Nur im Süden ist die Stimmung eher positiv.
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BerlinRund zwei Drittel der Bürgermeister in Deutschland sehen einer Umfrage zufolge die finanzielle Situation ihrer Gemeinde oder Stadt pessimistisch. 64 Prozent der 1500 befragten Amtsträger schätzen die Lage „weniger gut“ oder „schlecht“ ein, wie die vom „Kommunal“-Magazin des Deutschen Städte- und Gemeindebunds in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage ergab.

Nur im Süden ist die Stimmung eher positiv: Gut jeder zweite Bürgermeister (53 Prozent) in Bayern und Baden-Württemberg schätzt die Situation „gut“ oder „sehr gut“ ein. Im übrigen Bundesgebiet war das nur knapp jeder Vierte.

Ein Großteil gab fehlende Geldmittel und Förderungen als großes Hindernis für Investitionen an. Bürgermeister von Großstädten haben auch vermehrt mit dem Widerstand von Bürgerinitiativen zu kämpfen, in kleineren Städten und Gemeinden spielt das als Investitionshindernis seltener eine Rolle. Aus Sicht der Bürgermeister fehlt vor allem für den Ausbau von Kinderbetreuung sowie Straßen und Brücken Geld.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wer hätte das gedacht, dass die Kommunen klamm sind? Bei der Desorganisation mit viel zu viel Personal, ist es kein Wunder, dass die Personalkosten und Pensionen die größten Ausgabenposten sind. Rathauspaläste und Immobilien tun ein Übriges dazu. Jede gute Firma wäre bei gleichem Verhalten in kürzester Zeit insolvent. Aber die Kommunen können mit der Insolvenz leben. Man muß nur die gesetzlichen Möglichkeiten nutzen und die Daumenschrauben weiter anziehen. Das wird auch so kommen.

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