Deutsche sehen in Umfragen beide Anwärter um das Bundespräsidentenamt vorn
Rau-Nachfolge bei Direktwahl ungeklärt

Laut einer Forsa-Umfrage hätte Horst Köhler bei einer Direktwahl des Bundespräsidenten einen knappen Vorsprung vor Gesine Schwan. Das Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid hingegen sieht die Kandidatin der Regierungsparteien an der Spitze.

HB HAMBURG. Wenn die Deutschen ihr Staatsoberhaupt direkt wählen könnten, würde Oppositionskandidat Horst Köhler nach einer Umfrage mit knappem Vorsprung neuer Bundespräsident. 39 Prozent würden für Köhler stimmen. 37 Prozent würden dagegen lieber Gesine Schwan, die Kandidatin der Regierungsparteien, im höchsten Staatsamt sehen, ergab eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von „Stern“ und RTL. 24 Prozent würden demnach für keinen der beiden Kandidaten stimmen.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt“ (Montag) würde dagegen bei einer Direktwahl die Mehrheit Schwan dem Kandidaten von Union und FDP, Köhler, vorziehen. Demnach würden 40 Prozent Schwan wählen. Köhler lag bei 38 Prozent.

Datenbasis für die Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL: 1001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 13. und 14. Mai. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

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