Deutsche wollen keine neuen Staatsschulden
Reiche sollen Sozialsysteme finanzieren

Die Kosten für Sozialsysteme scheinen zu explodieren. Um diese zu finanzieren, sprechen sich mehr als die Hälfte der Deutschen nach einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" dafür aus, große Vermögen und höhere Einkommen kräftiger zu besteuern.

HB HAMBURG. Insgesamt 55 Prozent sind dafür, große Vermögen stärker zu belasten. 12 Prozent traten dafür ein, die Leistungen der Sozialversicherungen zu kürzen, neun Prozent waren der Ansicht, der Staat solle bei den Diäten, der Verwaltung und anderen Staatsausgaben sparen beziehungsweise besser wirtschaften. Dass der Staat neue Schulden machen sollte, meinen drei Prozent der Deutschen.

Das Thema der sozialen Gerechtigkeit hat für die überwältigende Mehrheit der Deutschen einen sehr hohen Stellenwert. In der Umfrage für den "stern" erklärten 43 Prozent der Bundesbürger, für sie sei soziale Gerechtigkeit „sehr wichtig“, 28 Prozent halten sie für „wichtig“. „Weniger wichtig““ oder „unwichtig“ ist das Thema für 25 bzw. 4 Prozent der Deutschen.

Nach der Forsa-Umfrage legen ältere Menschen noch mehr Wert als jüngere darauf, dass es sozial gerecht zugeht. So halten nur 32 Prozent der unter 30-Jährigen soziale Gerechtigkeit für sehr wichtig, aber 51 Prozent der über 61-Jährigen.

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