Deutscher Arbeitsmarkt
Bulgarien und Rumänien müssen sich gedulden

Bulgarischen und rumänischen Arbeitnehmern bleibt der volle Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt länger verwehrt als ursprünglich geplant. Das beschloss das Bundeskabinett. Für Fachkräfte gelten aber Sonderregeln.
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BerlinArbeitnehmer aus Bulgarien und Rumänien sollen erst 2014 den vollen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, dass die Zuwanderung noch bis Ende 2013 und damit zwei Jahre länger als bislang geplant eingeschränkt bleiben soll, wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagte.

Für die Branchen Bau, Gebäudereinigung und Innendekoration gilt demnach ein komplettes Verbot. Erleichtert werden solle hingegen der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus den beiden Ländern mit Hochschulabschluss. Auch Saisonarbeitskräfte, etwa in der Landwirtschaft, sollen in Deutschland eingeschränkt arbeiten dürfen.

„Wir glauben, dass das eine ausgewogene Paketlösung ist“, sagte Seibert. Arbeitnehmer aus acht anderen mittel- und osteuropäischen EU-Staaten haben seit Mai freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Bürger aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und der Slowakei sowie aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen können sich seitdem ohne Einschränkungen eine Arbeit in Deutschland suchen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deutscher Arbeitsmarkt: Bulgarien und Rumänien müssen sich gedulden"

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  • Hat das "Bundeskabinett" noch alle Tassen im Schrank?

  • "Warum nicht gleich chinesischen Wanderarbeitern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt genehmigen".

    Schreien Sie es nicht so laut heraus, wenn die Grünen ihren vorschlag hören werden sie ihn sofort ins Programm nehmen.

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