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Deutscher Mieterbund: Gebäudesanierung wird für Mieter zu teuer

Der Deutsche Mieterbund sieht „unerträgliche soziale Belastungen“ durch die Kostenbeteiligung für energetische Gebäudesanierung. Elf Prozent der Ausgaben können Hauseigentümer pro Jahr auf ihre Mieter umlegen.

Ein Arbeiter montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an eine Hausfassade. Quelle: dpa
Ein Arbeiter montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an eine Hausfassade. Quelle: dpa

BerlinDie Kosten für die energetische Gebäudesanierung müssen nach Ansicht des Deutschen Mieterbunds fair zwischen Vermietern, Mietern und Staat aufgeteilt werden. „Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der alle ein Interesse haben“, sagte der Präsident des Deutschen Mieterbunds, Franz-Georg Rips.

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Rips erinnerte daran, dass derzeit vor allem die Mieter belastet würden. „Denn derzeit können Vermieter elf Prozent der Kosten pro Jahr auf die Mieter umlegen. Das führt da, wo Wohnungsknappheit herrscht, zu unerträglichen sozialen Belastungen durch die Miete.“

Zur Verdeutlichung rechnet Rips vor: „Wer beispielsweise 20.000 Euro für die Gebäudesanierung investiert, kann die Miete im Jahr um 2200 Euro erhöhen.“ Nach seinen Worten gibt es daher dringenden Handlungsbedarf: Die 11-Prozent-Regelung sollte ersatzlos entfallen, forderte Rips. Stattdessen sollten Vermieter im Rahmen der Vergleichsmiete die Miete erhöhen dürfen, etwa mit Zuschlägen. Mietspiegel müssten dann die Preise auch abhängig von der Energieeffizienz des Gebäudes ausweisen.

Der Vertreter der Mieterlobby erwartet im kommenden Jahr zudem eine Zunahme der Konflikte bei der Gebäudesanierung. „Die Abgrenzung von Instandhaltungskosten, die Sache des Vermieters sind, und Kosten für die Modernisierung wird schwieriger werden“, betonte Rips. Und das werde 2012 zu deutlich mehr und härteren Auseinandersetzungen vor Gericht führen, prophezeite er. „Hauptstreitpunkt wird aber das Thema Nebenkosten bleiben.

  • 27.12.2011, 11:00 UhrWolfgangPress

    @ Vandale. Wenn es angeblich wärmer wird, so wie die Lügner in Berlin, Brüssel und vom IPCC behaupten, dann brauchen wir doch gar keine Wärmedämmung, weil wir dann doch, was logisch ist, weniger heizen müssen. Und weniger heizen bedeutet weniger CO2.
    Mit Recht sprechen Sie daher von einem Widerspruch. Den sollte, wenn er überhaupt dazu in der Lage ist, der Umwelt- und Naturzerstörungsminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) aufklären.

  • 27.12.2011, 10:54 UhrWolfgangPress

    @ Heinrich. Was denn, Sie zahlen NUR ein Drittel Ihres Einkommens an Steuern? Sie sollten sich schämen. Aber eine Immobilie würde ich nie kaufen.

  • 26.12.2011, 18:38 UhrWolfgangPress

    Diese ganze "Wärmedämmung" ist nichts anderes als Geldschneiderei. Sie bringt rein gar nichts.

    Ich erinnere mich daran dass so depperter Professor im HR 3 erzählte, dass, damit sich kein Schimmel in der Wohnung bildet, jede Stunde für mindestens 5 Minuten zu lüften sei. In 5 Minuten kann aber die Temperatur um mehrere Grad fallen und es dauert so etwa 1 Stunde damit die um 1 Grad ansteigt. Wozu dann noch eine Wärmedämmung???

    Es ist des weiteren festzustellen, dass in ganz vielen Wohnungen, welche eine Wärmedämmung verpasst bekamen, sich Schimmel bildet. Vor der Wärmedämmung waren die Wohnung Schimmelfrei. Dazu passt auch das was mir kürzlich eine Architekt sagte. "Wärmedämmung ist gut. Jetzt kleben wird das Zeug dran um es in 10 Jahren wieder anzureisen. Das hilft der Bauwirtschaft."

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