Deutschland: Einwohnerzahl steigt durch Zuwanderung

Deutschland
Einwohnerzahl steigt durch Zuwanderung

Deutschland ist offenbar ein beliebtes Einwanderungsziel: Gerade aus Osteuropa und den Euro-Krisenländern ziehen Menschen in die Bundesrepublik. Das lässt die Einwohnerzahl deutlich ansteigen.
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BerlinDie Zahl der Einwohner in Deutschland ist 2013 wegen der starken Zuwanderung das dritte Jahr in Folge gestiegen. Am Jahresende lebten hierzulande knapp 80,8 Millionen Menschen nach gut 80,5 Millionen Ende 2012. Ursache hierfür sei der erneut starke Zuzug von Ausländern, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer Schätzung mit. Erstmals seit 1993 zogen über 400.000 Personen mehr nach Deutschland als ins Ausland fortgingen. Besonders stark war die Zuwanderung aus Osteuropa und den Euro-Krisenländern.

Erneut starben mehr Menschen als geboren wurden. Dieses sogenannte Geburtendefizit lag nach Schätzung der Statistiker zwischen 200.000 und 220.000. Da sich die hohe Zuwanderung auf Dauer wohl nicht halten lässt, rechnen viele Experten wegen der niedrigen Geburtenrate mittelfristig mit einer schrumpfenden Bevölkerung. Nach einer Modellrechnung des Statistikamtes könnte sie bis 2060 auf knapp 70 Millionen zurückgehen. Nach Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) könnten der deutschen Wirtschaft 2025 rund 6,7 Millionen Beschäftigte weniger zur Verfügung stehen als 2008.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deutschland: Einwohnerzahl steigt durch Zuwanderung"

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  • "Wer geht weg und wer kommt ???"
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    Einfache Antwort:
    Es kommen illegale Wirtschaftsflüchtliche ohne Bildung, ohne brauchbaren Beruf, vorzugweise mit einer aggressiven Religion und mittelalterlichen Moralvorstellungen, die erwarten, daß ihnen hier die gebratenen Tauben kostenlos in den Mund fliegen, sich alle nach ihren verquasten (Moral-)Vorstellungen richten, mit dem Ziel, dieses Land durch schiere Vermehrungsrate zu übernehmen, wobei sie noch von der Politik unterstützt werden.
    Es gehen gutgebildete, jüngere Leute, die noch die Kraft haben, sich zu verändern, die sich nicht länger ausplündern lassen wollen, um die erste Gruppe zu finanzieren, die für ihre Familien eine Zukunft sehen wollen, die sich nicht bieten lassen wollen, daß hiesige Feste wie Weihnachten oder Nikolaus für ihre Kinder gestrichen oder politisch korrekt umbenannt werden, damit sich eine gewisse Klientel nicht auf den Schlips getreten fühlt, die nicht dulden, daß in Schulen und Kindergarten mittelalterliche Speisevorschriften eingeführt werden.
    So sieht's aus. Wenn nicht bald die Notbremse gezogen wird, kommt es hier zu einem Bevölkerungsaustausch, aber mit Folgen, die die einfältigen Regierenden sich so wahrscheinlich nicht vorgestellt haben.

    Manchmal frage ich mich, wie lange es noch dauert, bis für gut ausgebildete Menschen ein Ausreiseverbot erteilt wird, denn wir sind auf einem guten Weg in die DDR 2.0, inkl. Blockflöten und Staatsratsvorsitzender.
    Wie hieß es damals? "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen."
    Thilo Sarazzin hatte völlig recht: Deutschland schafft sich ab.

  • Wer geht weg und wer kommt ??? Entgegen aller Propaganda (ich bin wohl ein unbelehrbarer),fehlt mir ein bischen die Feierlaune in Blick auf unsere Zukunft !!!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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