Deutschland
Deutschland rutscht um einen Platz ab

Deutschland ist auf dem Uno-Index der menschlichen Entwicklung 2004 auf den 19. Platz gerutscht. Im vergangenen Jahr belegte die Bundesrepublik noch Platz 18. Norwegen bleibt laut der gestern veröffentlichten Tabelle das Land, das seinen Einwohnern das attraktivste Leben bietet.

HB/jdh GENF. Dann folgen Schweden, Australien, Kanada und die Niederlande. Die härtesten Bedingungen herrschen in Sierra Leone. Der Index bewertet Lebenserwartung, Gesundheit, Bildung und Lebensstandard der Einwohner von 177 Ländern.

Der Bericht wird seit 1990 jedes Jahr vorgelegt. 2004 hat er den Schwerpunkt „Kulturelle Freiheit in unserer Welt der Vielfalt“. Belgien, wo Flamen und Wallonen lange darum gerungen haben, ein für beide Seiten akzeptables Verhältnis zueinander zu finden, wird als Beispiel für andere multikulturelle Staaten gepriesen. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Globalisierung der Wirtschaft nur zum Erfolg führen kann, wenn auch die kulturelle Freiheit respektiert und geschützt wird. Fremdenfeindlicher Widerstand gegen kulturelle Vielfalt sollte deshalb bekämpft werden. Ein Siebtel der Weltbevölkerung sei wegen ethnischer, rassischer oder religiöser Identität irgendeiner Form der Diskriminierung ausgesetzt.

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