Deutschlandtrend
SPD holt auf – Beck auch

SPD-Chef Kurt Beck hat seine Partei offenbar aus dem Umfragetief geholt. Nach ihrem Parteitag vor knapp einer Woche legten die Sozialdemokraten im ARD-Deutschlandtrend bei der Sonntagsfrage um drei Punkte zu. Auch Beck konnte in der Gunst der Wähler zulegen, an den Parteitagsbeschlüssen der SPD lag das aber nicht.

HB KÖLN. Die Sozialdemokraten erreichten erstmals seit fünf Monaten wieder 30 Prozent. Auf der Beliebtheitsskala schlug Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) Beck um einen Platz, wie es am Donnerstag weiter hieß. Bundeskanzlerin Angela Merkel blieb im Oktober trotz Punktverlusten populärste Politikerin.

Die Union blieb wie im Oktober bei 40 Prozent. In der Opposition erreichte die FDP unverändert acht Prozent. Die Linkspartei büßte einen Punkt ein und kam diese Woche auf zehn Prozent. Die Grünen verloren zwei Punkte und erreichten mit acht Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit Februar letzten Jahres.

Mit der Arbeit von Beck sind 44 Prozent der Bundesbürger zufrieden (plus drei Punkte). Damit liegt Beck auf der Liste der beliebtesten Politiker auf Rang sechs hinter Müntefering, der sich um fünf Punkte auf 53 Prozent verbesserte und Platz fünf belegt.

Platz eins bis vier der Beliebtheitsskala belegen Merkel mit 72 Prozent (-5), Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit 67 Prozent (unverändert), Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mit 55 Prozent (-4) und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit 54 Prozent (-5).

Beim Profilvergleich von Angela Merkel und Kurt Beck liegt die Bundeskanzlerin in der Einschätzung der Bundesbürger in den meisten Punkten vor dem SPD-Chef. Die Befragten halten Angela Merkel zudem für sympathischer (53:26), glaubwürdiger (51:19) und verlässlicher (49:15) als Beck. Beim Thema soziale Gerechtigkeit liegt dagegen der SPD-Chef mit 47 Prozent vor Merkel (30 Prozent).

Die vom SPD-Parteitag beschlossene Begrenzung auf Tempo 130 auf Autobahnen befürworteten 50 Prozent der Befragten, 48 Prozent sind dagegen. Bei den Grünen-Anhängern fand der Vorschlag die größte Zustimmung mit 81 Prozent, auch die überwiegende Mehrheit der SPD-Anhänger (60 Prozent) sprach sich dafür aus. Bei den Unions-Anhängern traf der Vorschlag mehrheitlich auf Ablehnung (57 Prozent), ebenso bei den FDP-Anhängern (68 Prozent).

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