Deutschlandtrend

SPD startet mit Umfrage-Plus in Große Koalition

Viele Genossen sorgen sich, dass die SPD durch die Große Koalition in der Wählergunst verlieren wird. Doch bisher scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Die SPD legt zu, die CDU muss Einbußen verkraften.
Update: 20.12.2013 - 00:07 Uhr 9 Kommentare
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD): Die große Koalition scheint der SPD noch nicht zu schaden. Quelle: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD): Die große Koalition scheint der SPD noch nicht zu schaden.

(Foto: dpa)

KölnDer Start in die Große Koalition scheint in der Wählergunst vor allem der SPD zugute zu kommen. Der aktuelle ARD-„Deutschlandtrend“ verzeichnet einen leichter Anstieg für die Sozialdemokraten und leichte Einbußen für die Union. CDU und CSU verlieren in der sogenannten Sonntagsfrage einen Prozentpunkt und kommen damit auf 42 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD hingegen gewinnt zwei Prozentpunkte und erhält 27 Prozent.

Die Grünen und die Linken verlieren jeweils einen Prozentpunkt: Neun Prozent würden für die Grünen und acht Prozent für die Linken stimmen. Die FDP und die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) liegen weiterhin mit jeweils vier Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Für den „Deutschlandtrend“ befragte das Institut Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“ (Freitag) am 17. und 18. Dezember 1000 Wahlberechtigte. Am Dienstag hatte die schwarz-rote Regierung ihre Arbeit aufgenommen.

Geteilt sind die Meinungen über die erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministerin. Während 40 Prozent der Befragten die CDU- Politikerin Ursula von der Leyen für eine gute Besetzung halten, sind 43 Prozent der Meinung, sie sei keine gute Wahl für den Posten. 16 Prozent der Bürger meinen, dass sie das nicht beurteilen können.

  • dpa
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9 Kommentare zu "Deutschlandtrend: SPD startet mit Umfrage-Plus in Große Koalition"

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  • Sollen Homosexuelle Kinder gemeinsam adoptieren dürfen?

    Das aktuelle Verbot macht grundsätzlich Sinn.

    Die Möglichkeit vielfältige Beziehungsformen erleben / eingehen zu können gehört zu den positiven Aspekten des Familienlebens. Sollen Kinder nicht ihrem natürlichen Potential entsprechend von familiärer Beziehungsvielfalt, die etwas Wunderschönes und Lebensbereicherndes ist, profitieren dürfen? Kinder lieben familiäre Beziehungsvielfalt und können bereits im 1. Lebensjahr die Mutter- und die Vaterbeziehung differenzieren. Sie sind die zwei schönsten, intimsten, prägendsten familiäre Beziehungsformen die Kinder erleben können. Es ist ein schlechtes erzieherisches Prinzip das natürliche Potential von Kindern vielfältige familiäre Beziehungsformen erleben zu können unnötigerweise zu limitieren.

    Ich hoffe nicht, dass künftig in Deutschland einige der elternlosen Kinder für die gemeinsame Adoptionen vorgesehen sind eine Mutter und einen Vater bekommen, andere aber entweder die Mutterbeziehung oder die Vaterbeziehung nicht erleben dürfen. Das wäre eine handfeste Diskriminierung dieser Kinder.

    Da Adoption ein Kinderrecht ist, und Kinderinteressen Vorrang geniessen, haben Argumente aus der Erwachsenenperspektive ("Diskriminierung" ) geringe Bedeutung.

    Liebe Union! Tappen Sie bitte nicht in die Falle die die Grünen und die SPD durch einseitige Argumention aufgestellt haben: Jeder der über das Thema nachdenkt soll sich vorallem mit dem Kindeswunsch und der angeblichen Diskriminierung von Erwachsenen befassen und verdrängen, dass Adoption in Wirklichkeit ein Kinderrecht ist bei dem nur die Kinderinteressen zählen.

    Wenn Privatpersonen Familiensituationen herbeiführen in denen Kinder ohne Mutter oder ohne Vater aufwachsen, sind diese meist Ergebnisse von Schicksalswegen, die kein Argument dafür sind, dass der Staat unötigerweise weitere solche Familiensituationen im Falle von Kindern für die gemeinsame Adoptionen vorgesehen sind absichtlich herbeiführt.

  • Genossinnen, Genossen, wir haben uns genossen, aber jetzt ist es Zeit zu gehen!
    Die Dinos sind schon lange ausgestorben, wir müssen ihnen folgen!
    Als Bettvorleger der Union haben wir schon lange ausgedient. Und wir sind auch nicht die bessere FDP.
    Und wie sagt schon der Volksmund:
    Wer hat uns verraten? Spezialdemokraten!
    Die aSPD ist überflüssig wie ein Kropf!

  • Offensichtlich sind Politiker, deren Begünstigte, "treue" Stammwähler, sehr Gutverdiener, Bankster & Co gegenüber "Otto Normalbürger" in der Mehrzahl.
    Jetzt muss die Minderheit halt bezahlen.

  • Ich bin inzwischen aus der SPD ausgetreten! Sie wird als Bettvorleger Merkels enden. Mit Sicherheit.

  • Ich kann mich des Eindrucks nicht verwähren, dass alle SPD-Minister nur Hampelfrauen und Hampelmänner von Frau Dr. A. Merkel sind. Schon aus diesem Grund sollten wir der SPD zukünftig unsere Stimme bei Wahlen verweigern. Der CDU/CSU aber auch!

  • Ob der Aufwärtstrend für die SPD dauerhaft sein wird, kann noch keiner sagen. Es wird wohl auch darauf ankommen, wie weit Grüne und Union weiter zusammen kuscheln und ob es den Sozialdemokraten gelingt, sich aus der grünen Ideologiefalle zu befreien.
    http://glitzerwasser.blogspot.com/2013/12/cdu-vor-der-zerreiprobe.html

  • traue keiner Statistik die du nicht selber gefaelscht hast.
    Naja irgend wie muss die SPD jetzt gut da stehe, sonst wuerde der Waehler vielleicht anfangen zu rebelieren.
    Da ja die SPD ihre Seele nun ganz und gar verscherbelt hat,dank Gabriel.Wird es wohl nur noch eine Voklspartei geben, da die SPD,Gruene,Linke keine keine grosse Rolle mehr spielen.

  • Also: Entweder wird Frau von der Leyen dringend heilig gesprochen, oder sie bekommt endlich ihren eigen TV-Sender damit sie immer und überall gegenwärtig sein kann.
    Anwesenheit und Arbeit im Verteidigungsministerium ist offensichtlich Nebensache.
    Hauptsache die vom Steuerzahler bezahlten PR-Abteilungen dieser Dame laufen auf Hochtouren!
    ABSCHALTEN B I T T E !

  • Da wäre doch was schiefgelaufen, wenn die SPD von dem ganzen Spektakel, das vor der Regierungsbildung stattgefunden hat, nichts profitiert hätte. Die Berater für Öffentlichkeitsarbeit haben gute Arbeit geleistet.

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