Deutschlandtrend und Politbarometer: Die AfD gewinnt, die CDU verliert

Deutschlandtrend und Politbarometer
Die AfD gewinnt, die CDU verliert

In einer Umfrage der ARD kommt die AfD mittlerweile auf 16 Prozent – die Rechtspopulisten wären damit deutlich drittstärkste Kraft. Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß dennoch eine knappe Mehrheit hinter sich.

BerlinNach ihren jüngsten Wahlerfolgen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kann die rechtspopulistische AfD auch bundesweit in Umfragen zulegen. In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer verbesserte sich die AfD im Vergleich zum Vormonat um zwei Punkte auf 13 Prozent. Im ARD-Deutschlandtrend stieg die Partei sogar von 14 auf 16 Prozent Anfang September. Bei der Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl war die AfD am Sonntag aus dem Stand auf 14,2 Prozent gekommen, Anfang September in Mecklenburg-Vorpommern gar mit 20,8 Prozent zweitstärkste Kraft geworden. Nur eine knappe Mehrheit der Befragten sprachen sich im Politbarometer für eine erneute Kandidatur von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus. Das fänden 54 Prozent gut, 42 Prozent lehnen eine erneute Bewerbung Merkels um den Kanzler-Posten ab.

Im ZDF sinkt die Union um zwei Punkte auf 33 Prozent, in der ARD um einen Punkt auf 32 Prozent. Während im ZDF die SPD unverändert bei 22 Prozent verharrt, gibt sie in der ARD um einen Punkt auf 22 Prozent nach. In der ARD legen Grüne und FDP jeweils um einen Punkt auf zwölf beziehungsweise sechs Prozent zu. Im ZDF liegen die Grünen unverändert bei 13 Prozent, während die FDP einen Punkt auf fünf Prozent verliert. Im ZDF legt die Linke einen Punkt auf zehn Prozent zu, in der ARD gibt sie einen Punkt ab und kommt auf acht Prozent.

Im ZDF rangierte eine mögliche schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl mit einer Zustimmung von 38 Prozent noch vor einer möglichen Neuauflage der großen Koalition (37 Prozent). Allerdings erreichen Union und Grüne im Gegensatz zur großen Koalition im Politbarometer keine Regierungsmehrheit.

Für den ARD-Deutschlandtrend befragte Infratest dimap 934 Wahlberechtigte vom 19. bis 21. September. Die Forschungsgruppe Wahlen interviewte für das ZDF-Politbarometer 1241 Wahlberechtigte vom 20. bis 22. September.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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