DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer wehrt sich gegen Kampagnen-Vorwurf
Schröder hält Gersters Ablösung für richtig

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Entlassung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Florian Gerster, verteidigt.

HB BERLIN. „Die Arbeitsfähigkeit der Bundesagentur für Arbeit wäre durch einen Dauerkonflikt zwischen Verwaltungsrat und Vorstand in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagte der Kanzler und SPD-Vorsitzende am Montag vor einer Sitzung der Spitzengremien seiner Partei in Berlin.

Diesen Konflikt habe Arbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) nicht akzeptieren können. Die Nachfolgeregelung für Gerster werde „im gesetzlich vorgesehenen Rahmen“ stattfinden, sagte der Kanzler. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bedauerte, dass Gerster - „der einen Fehler gemacht hat“ - auf diese Weise aus dem Amt ausscheiden musste. „Das war sicher kein Glanzstück für Deutschland und seine Politik“, ergänzte der Ministerpräsident.

DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer setzte sich gegen den Vorwurf zur Wehr, an einer Kampagne gegen Gerster, mitgewirkt zu haben. Die Gewerkschaften hätten Gerster „in keinem Fall“ gezielt demontiert, sagte die Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats im Deutschlandfunk. Gerster hatte gesagt, er sehe sich als Opfer einer Kampagne.

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