Deutschland

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Diäten: Bundestag will Koppelung an Lohnentwicklung

Die Bezüge der Abgeordneten sollen auf das Niveau von Richtern und Beamten angehoben werden. Danach soll es nur noch eine Anpassung an die allgemeine Lohnentwicklung geben. Bundespräsident Lammert wirbt für eine schnelle Entscheidung.

Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Berlin. Der Bundestag will die Diäten neu berechnen lassen. Quelle: dpa
Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Berlin. Der Bundestag will die Diäten neu berechnen lassen. Quelle: dpa

BerlinDie Diäten der Bundestagsabgeordneten sollen sich einem Zeitungsbericht zufolge künftig nach der Lohnentwicklung richten. Die Anpassung solle voraussichtlich zu Beginn der nächsten Wahlperiode erfolgen, berichtete die Zeitung "Rheinische Post" vorab. Demzufolge gab es nach Informationen aus der Rechtsstellungskommission des Ältestenrates für ein solches Modell von allen Seiten große Sympathien. Die Kommission wolle nun weitere Vergleichsdaten anfordern und dann eine Gesamtlösung erarbeiten, zu der auch eine Neuregelung der Altersbezüge gehören solle.

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Diäten-Reform Das verdienen unsere Politiker

Da sind die Diäten deutscher Bundestagsabgeordneter gerade erst um rund 300 Euro gestiegen, prompt fordert eine unabhängige Kommission eine weitere Erhöhung. Die Bezahlung solle sich in Zukunft stärker an der der Bundesrichter orientieren, heißt es. Im Klartext bedeutet das eine erneute Anhebung der Diäten um mehrere hundert Euro pro Monat. Ist eine solche Anhebung überfällig oder überflüssig?

Während Bundestagspräsident Norbert Lammert von der Idee entzückt ist und das Ergebnis „bemerkenswert“ nennt, fragen sich Aktivisten, ob der Bundestag kurz vor der Wahl nicht besseres zu tun hat, als erneut über das eigene Gehalt zu diskutieren.

Bild: Reuters

Das Blatt berichtete ferner, nach dem Vorschlag einer Expertengruppe unter Leitung des ehemaligen Justizministers Edzard Schmidt-Jortzig (FDP) sollten die Diäten in einem ersten Schritt auf das aktuelle Niveau der Bezüge von Richtern und Beamten der Gruppe R6 und B6 angehoben und dann an die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste gekoppelt werden. Die Abgeordneten würden dann im Verhältnis genau so viel mehr oder weniger verdienen wie 89 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland, hieß es.

Bundestagspräsident Norbert Lammert warb zuletzt dafür, die Vorschläge der vom Ältestenrat eingesetzten Expertenkommission noch vor der Wahl umzusetzen, damit die Abgeordneten in der neuen Legislaturperiode nicht dem Vorwurf ausgesetzt seien, sie würden sich selbst höhere Diäten genehmigen.

Ein Mitglied des Bundestags verdient derzeit 8252 Euro. Das Grundgehalt für Richter in der Besoldungsgruppe R6 beträgt ab August 8726 Euro.

  • 28.05.2013, 17:32 UhrEhrlich

    Unsere Abgeordneten sind auch nicht besser als die in den sogenannten Bananenrepubliken. Warum bloß gehen wir nicht auch auf die Straße, um diesem Pack den Marsch zu blasen?
    Ein bißchen der französischen Mentalität würde uns ganz gut tun.

  • 28.04.2013, 16:56 UhrPandora0611

    Mark Zuckerberg kappt Gehalt auf einen Dollar/a
    Und unsere Politclowns - aka "Abgeordnete" - wollen sich 474€/mon mehr "gönnen"!
    Um das "gegenzufinanzieren", sollen die Sozialkassen - wie bisher immer - geplündert werden.
    Sie wollen sich auch wie die höchsten Richter (R6) alimentieren lassen.
    Haben sie denn auch deren Quallifikation? Das bezweifle ich!
    Verdient hätten sie nicht einmal den H4-Mindestsatz. Und die Steigerung sollte an die der Rente-West (0,25%) "angeasst" werden. Aber auch das ist noch zuviel!

  • 27.04.2013, 22:36 UhrFrank3

    Fehler gesehen :
    " wir KÖNNEN DOCH NICHT VOLK ÜBER STEUERGESETZE ABSTIMMEN LASSEN " ´
    SO IST RICHTIG , NICHT das der mich ANZEIGT , hätte POSETIVES GESCHRIEBEN über ihn mit DIESEM WORT " wie "

    http://www.metacafe.com/watch/4834988/rammstein_warcraft_mein_hertz_brennt/

    sich Gott

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