Die Alliierten
Wurzel der Vereinten Nationen

Großbritannien und Frankreich waren nach dem Überfall Hitlers auf Polen wegen ihrer Beistandserklärung für Warschau zunächst einzige Kriegsgegner Deutschlands. Der militärische Widerstand der französischen Truppen brach Mitte 1940 militärisch zusammen.

HB HAMBURG. 1941 wuchs die Anti-Hitler-Koalition erheblich. Anlass dazu waren der deutsche Balkan-Feldzug, der Angriff auf die Sowjetunion und der von Japan im Dezember 1941 gegen die USA begonnene Krieg. Mit den USA traten auch zahlreiche Verbündete Washingtons der Allianz bei.

Zwischen September 1939 und der Kapitulation hatten 55 Staaten beziehungsweise (Exil)-Regierungen Deutschland den Krieg erklärt - ein Viertel von ihnen erst in den letzten Kriegsmonaten. Letzter Kriegsgegner Deutschlands war Argentinien. Neben diplomatischen Gründen gab es auch juristische: Wer noch vor der Kapitulation den Krieg erklärte, konnte Reparationsansprüche stellen.

Die Beteiligung der Verbündeten war unterschiedlich. Sie reichte vom massiven Einsatz der USA bis zur rein nominellen Kriegsführung einiger lateinamerikanischer Staaten. In Europa kämpften Großbritannien, die USA und Franzosen unter General Charles de Gaulle gemeinsam mit der UdSSR gegen das Deutsche Reich und Italien. In Ostasien führten Briten und US-Soldaten unterstützt von Einheiten aus Australien und Neuseeland Krieg gegen Japan.

Als Alliierte im engeren Sinne galten die „Großen Drei“: USA, UdSSR und Großbritannien. Sie einte das auf Konferenzen vereinbarte Ziel, Deutschland, Italien und Japan militärisch bis zur bedingungslosen Kapitulation niederzukämpfen.

Die Grundlagen für eine neue Weltordnung legten 1941 US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premier Winston Churchill mit der Atlantik-Charta. Sie legte die nach dem Krieg zu verwirklichenden Prinzipien fest und wurde zur Basis der Vereinten Nationen. Die neue Organisation sollte an Stelle des Völkerbundes den Weltfrieden sichern helfen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%