Die Linke
Wagenknecht kandidiert nicht als Parteivize

Die Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht von der Kommunistischen Plattform innerhalb der Partei Die Linke wird nicht für den Posten der stellvertretenden Parteivorsitzenden kandidieren. Sie wolle „personalpolitische Grabenkämpfe“ vermeiden, begründete sie ihren Rückzieher.

HB BERLIN. Das kündigte Wagenknecht am Freitag in einer in Berlin verbreiteten Mitteilung an.

„Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass meine mögliche Kandidatur zumindest von einigen nicht als normaler demokratischer Vorgang akzeptiert, sondern zur Zerreißprobe mit gefährlichen Folgen hochstilisiert wird“, heißt es in der Mitteilung.

Sie habe kein Interesse daran, dass der erste Parteitag der Linken am 24. und 25. Mai in Cottbus nach der Fusion 2007 anstelle von politischen Inhalten von personalpolitischen Grabenkämpfen dominiert würde.

Unter anderem hatte der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Gregor Gysi, gesagt, er halte eine Kandidatur Wagenknechts für das falsche Signal.

In Cottbus wird die Parteispitze neu gewählt. Es wird damit gerechnet, dass die beiden Parteichefs Lothar Bisky und Oskar Lafontaine im Amt bestätigt werden.

Eine der vier stellvertretenden Vorsitzenden, Katina Schubert, will nicht mehr kandidieren. Dafür soll auf Betreiben Biskys Halina Wawzyniak neue Stellvertreterin werden. Weiter gesetzt sind Klaus Ernst, Ulrike Zehrau und Katja Kipping.

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