Deutschland
Die Pläne der einzelnen Bundesländer

Das Handelsblatt hat die Länder nach ihren Plänen für den Ladenschluss befragt. Die Resultate:

Baden-Württemberg: Das Land hat eine Bundesratsinitiative gestartet, den Ladenschluss auf Länderebene zu regeln, und möchte die Öffnungszeiten an Werktagen freigeben. Die Läden sollen von montags bis samstags jeweils 24 Stunden öffnen dürfen (Modell 6 x 24). Im Gegenzug wird ein stärkerer Schutz der Sonn- und Feiertage angestrebt.

Bayern: Werktags völlige Freigabe (Modell 6 x 24) angestrebt

Berlin: Keine konkreten Pläne

Brandenburg: Völlige Flexibilisierung denkbar, möglicherweise auch an Sonntagen

Bremen: Keine Planungen

Hamburg: Modell 6 x 24 angestrebt, Sonn- und Feiertage sollen geschützt bleiben, vier verkaufsoffene Sonntage jährlich sind derzeit bereits möglich, Ziel ist eine einheitliche Regelung im norddeutschen Raum

Hessen: Modell 6 x 24 wird angestrebt, die Sonn- und Feiertage bleiben geschützt

Mecklenburg-Vorpommern: Modell 6 x 24 angestrebt, Sonn- und Feiertage geschützt, weitreichende Bäder- und Fremdenverkehrsregelung, die die Öffnung an Sonntagen ermöglicht

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