Digitalisierung
Merkel will europaweite Digitalisierungsoffensive

Im Kampf um Tech-Jobs will die Bundeskanzlerin dem Silicon Valley einen einheitlichen EU-Markt entgegensetzen: Im Breitbandausbau, Urheberrecht und Datenschutz brauche es gemeinsame Regeln.
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BerlinKanzlerin Angela Merkel hat sich für einheitliche europäische Regeln im Urheberrecht, beim Datenschutz und für den Breitbandausbau stark gemacht. Fragen der digitalen Wirtschaft müssten nach der Europawahl am 25. Mai oben auf der Tagesordnung der Europäischen Union stehen.

Das forderte die CDU-Chefin am Mittwoch bei einer Medienveranstaltung ihrer Partei vor rund 1200 Vertretern von Medien und Medienwirtschaft in Berlin. „Europäische Regeln müssen gefunden werden“, sagte die Kanzlerin. „Die Zeit drängt.“

Angesichts bestehender US-Monopole in der Digitalwirtschaft, beispielsweise beim Bau von Netzwerkgeräten, sprach sich Merkel für eine Reform des europäischen Wettbewerbsrechts aus.

„Marktmacht und Wettbewerb müssen in eine Balance gebracht werden, mit der man international auch punkten kann“, sagte die Kanzlerin auch vor dem Hintergrund der Chancen der Entwicklung der digitalen Wirtschaft für den Arbeitsmarkt. Europa müsse hier einen viel größeren Schwerpunkt als bisher setzen.

Neue Arbeitsplätze in diesem Bereich dürften nicht nur in Amerika, sondern müssten auch in Europa entstehen.

Bekenntnis zu Qualitätsjournalismus

Merkel legte zugleich ein Bekenntnis zum Qualitätsjournalismus ab. Dieser werde auch im digitalen Zeitalter gebraucht, um komplizierte Inhalte verständlich und korrekt zu transportieren. Die Frage laute: „Wie kann ich sicherstellen, dass in der schnellen Welt des Internets (...) gleichzeitig Qualitätsjournalismus erhalten bleibt.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Digitalisierung: Merkel will europaweite Digitalisierungsoffensive"

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  • "Merkel will europaweite Digitalisierungsoffensive"
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    Na, hoffentlich verläuft sie sich nicht im Neuland. :-)

    "Merkel legte zugleich ein Bekenntnis zum Qualitätsjournalismus ab... usw."
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    Qualitätsjournalismus heißt dann wohl "regierungstreue und /politisch/ korrekte Berichterstattung. Frau M. dürfte m.M.n., in der DDR sozialisiert, mit echtem, investigativem Journalismus, der all die Schweinereien wirklich aufdeckt und publik macht, so ihre Probleme haben.
    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-377389.html

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