DIHK
30 000 Ausbildungsplätze fehlen

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September fehlen nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages noch rund 30 000 Lehrstellen. DIHK-Präsident Braun äußert auch Kritik an der Union.

HB BERLIN. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in unseren Nachvermittlungen bis Ende des Jahres jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung machen können“, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun der Zeitung „Die Welt“. Zugleich verlangte Braun, die Berufsbilder schneller zu modernisieren und weniger theoriebegabten Jugendlichen eine kürzere Ausbildung anzubieten.

Er forderte auch, Lehrer zur Weiterbildung in ihrer Freizeit zu verpflichten: „Lehrer sollten künftig konsequent zur Weiterbildung verpflichtet werden und diese auch nachweisen, und zwar nicht nur in einigen, sondern in allen Bundesländern.“

Kritisch äußerte sich Braun zu Plänen der Union, nach der geplanten Bundestagswahl die Mitsprache der Gewerkschaften bei betrieblichen Bündnissen für Arbeit abzuschaffen. „Das ist nicht unbedingt im Interesse der Betriebe. Ich bin überzeugt, dass betriebliche Bündnisse unter kooperativer Mitwirkung der Gewerkschaften besser funktionieren.“

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