DIHK: Erholung sollte nicht zerredet werden
Union: Rot-Grün steht auf der Bremse

Für die Union repräsentieren die jüngsten Arbeitsmarktzahlen das Versagen der Bundesregierung. Zudem seien sie der Beweis für ein Andauern der Wirtschaftsflaute. „Den viel besprochenen Frühjahrsaufschwung gibt es nicht“, sagte CDU-Generalsekretär, Laurenz Meyer, am Dienstag in Berlin.

HB BERLIN. Noch immer seien - offen und verdeckt - rund sieben Mill. Menschen ohne Arbeit. Meyer warf der Regierung erneut vor, „mit allen möglichen Tricksereien“ die offizielle Arbeitslosenstatistik zu schönen. Rot-Grün stehe „mit beiden Füßen“ auf der Wachstumsbremse.

Nach den Worten von Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz war „nie zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte“ der Anteil der Beschäftigten an der Gesamtbevölkerung so niedrig wie im Frühjahr 2004. Darin komme „die strukturelle Wirtschaftskrise unseres Landes“ viel deutlicher zum Ausdruck als in der Arbeitslosenstatistik aus Nürnberg, die an Aussagewert immer weiter verliere.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte, die jüngsten Arbeitsmarkt-Zahlen überraschten nicht. Sie zeigten, „dass noch ein langer Reformweg vor uns liegt“. Saisonbereinigt 44 000 Arbeitslose mehr als im Vormonat seien „ein eindringlicher Appell an alle, Reformen konsequent weiterzuverfolgen und mitzutragen. Er warne aber davor, die beginnende Erholung „jetzt zu zerreden.“

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