DIHK Wirtschaft begrüßt Aufstockung des Diesel-Fonds

Die Aufstockung des Fonds für die Kommunen im Kampf gegen Dieselabgase wird von Wirtschaft und Handwerk begrüßt. Die Geldmittel wurden von 500 Millionen auf eine Milliarde Euro aufgestockt.
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Was Autoverkäufer von der Dieselprämie halten

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BerlinWirtschaft und Handwerk haben die Aufstockung des Fonds für die Kommunen im Kampf gegen Dieselabgase begrüßt. Die Ergebnisse des Gipfels am Montag gingen in die richtige Richtung, sagte Martin Wansleben, Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. „Kommunen und Wirtschaft können vor Ort gemeinsam eine Menge tun, um die Luftqualität zu verbessern und gleichzeitig einen effizienten Lieferverkehr aufrecht zu erhalten.“ Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte dem Blatt: „Das Treffen hat gezeigt, dass man endlich gewillt ist und sich daran macht, Lösungen zu finden, um Fahrverbote auf jeden Fall zu vermeiden.“

Kanzlerin Angela Merkel hatte bei einem Treffen mit Bürgermeistern und einigen Ministerpräsidenten die Aufstockung des Fonds auf eine Milliarde Euro statt bislang 500 Millionen Euro beschlossen. Nach der Bundestagswahl soll ein weiterer Gipfel stattfinden.

  • rtr
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1 Kommentar zu "DIHK: Wirtschaft begrüßt Aufstockung des Diesel-Fonds"

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  • Es scheint, als setze die Bundesregierung in der Dieselaffäre alles daran, um mit letzter Kraft den 24. September zu erreichen. Bis dahin sollen Fahrer älterer Diesel hoffen dürfen, um Fahrverbote herumzukommen. Nach Auffassung vieler Experten allerdings wohl vergebens!
    Derzeit erleben wir ein Trauerspiel. Fast alle Parteien zeigen mit moralischer Entrüstung auf die Autoindustrie. Die wird am Ende allerdings mit einem blauen Auge davonkommen. Schließlich hat diese Schlüsselindustrie entscheidende Bedeutung für unseren Wohlstand. Merkwürdig nur, dass es dann wohl Dieselfahrern an den Kragen gehen wird. Sie stünden im schlimmsten Falle vor Milliardenabschreibungen.
    Es ist ja verständlich, dass die Politik -noch dazu im Vorfeld von Wahlen- keine Verantwortung für die Dieselaffäre übernehmen möchte. Aber ist das auch gerechtfertigt? Da gibt es erhebliche Zweifel. Nicht nur, dass die verkehrspolitische Strategie und die Kontrolle der Autoindustrie durch die Politik bislang eher suboptimal waren. Wenn die meisten Autohersteller sich in der Vergangenheit an Recht und Gesetz gehalten haben und mögliche Verkehrsverbote in der Zukunft auch nach Recht und Gesetz erfolgen werden, wer wenn nicht die Politik sollte dann für den dramatischen Wertverlust der Diesel die Verantwortung übernehmen?
    Schade nur, dass diese Verantwortung der Politik in der Öffentlichkeit kein Thema ist. Es scheint fast schon eine Art Verweigerungskartell der Parteien zu geben. Aber das bedeutet nicht, dass wir uns damit für alle Zeiten zufrieden geben müssten. So wie in der Wirtschaft Kartelle durch Markteintritte ins Wanken gebracht werden können, so kann der politische Wettbewerb durch neue Parteien an Schwung gewinnen. Theoretisch könnte es sogar bis zu 19 Parteien im Deutschen Bundestag geben. Eine davon wenigstens sollte sich mit ganzer Kraft den Interessen der Millionen im Stich gelassener Dieselfahrer widmen, am besten gleich auch noch den Anliegen der vielen faktisch enteigneten Sparer!

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