DIHK

Wirtschaft fordert Rechtsanspruch auf Ganztagsschule

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zieht Konsequenzen aus der Lage auf dem Arbeitsmarkt fordert eine verpflichtende Einführung von Ganztagsschulen. So könnten weibliche Teilzeitkräfte wieder voll einsteigen.
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Bleiben Kinder nachmittags an der Schule, können ihre Mütter Vollzeit arbeiten. Quelle: dpa

Bleiben Kinder nachmittags an der Schule, können ihre Mütter Vollzeit arbeiten.

(Foto: dpa)

BerlinDer Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert eine bundesweit verpflichtende Einführung von Ganztagsschulen. „Ziel sollte ein Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Ganztagsschule sein“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der „Süddeutschen Zeitung“. Das heiße nicht, dass „jede Schule eine Ganztagsschule“ sein müsse. „Aber die Eltern, die ihre Kinder auf eine solche Schule schicken möchten, müssen dies auch können“, ergänzte Schweitzer.

Als Begründung für seine Forderung nannte der DIHK-Präsident unter anderem die Lage auf dem Arbeitsmarkt. „Wir haben insbesondere sehr viele weibliche Teilzeitkräfte“, sagte Schweitzer. Wenn diejenigen, die länger arbeiten wollten, dies auch könnten, entspreche dies in der Summe 500.000 zusätzlichen Vollzeitjobs. „Die werden wir, wenn wegen des Geburtenrückgangs immer weniger Erwerbsfähige zur Verfügung stehen, dringend brauchen“, unterstrich Schweitzer.

Allerdings haben die Bundesländer bereits Probleme, den ab 1. August geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren zu erfüllen.

  • afp
  • dpa
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16 Kommentare zu "DIHK: Wirtschaft fordert Rechtsanspruch auf Ganztagsschule"

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  • Ganz zu schweigen davon, das es zumindest hier im Norden kaum Vollzeitstellen gibt. Industrie haben wir nicht und im Handel wird (angeblich aus Rücksicht auf die Mitarbeiter) nur Teilzeit gesucht. Ich kämpfe seit nun über 7 Jahren um Vollzeit, es ist nichts zu machen.

  • Warum die Politik so viel Interesse daran hat. Erstens aus ideologischen Gründen -linke Feindlichkeit gegen die traditionelle Familie und die Mutterrolle und zweitens wirtschaftliche Interessen - Freisetzung von Arbeitskräften und Lohndumping. Die "Allianz" aus Linken und Großindustrie und-kapital wurde hier schon mal angesprochen.

    Familien und Kinder haben in der BRD k e i n e Lobby, deren Wohl ist nur sekundär.

  • Und eines dürfen wir ja nicht vergessen:
    Noch sid diese KITAS und Ganztagsschulen freiwillig.
    s wird aber wohl nicht mehr lange dauern, dann sind sie Zwang

  • Tabu
    wir sind eben altmodisch.
    Der Staat aber will Familie nicht mehr. Die Frauen hben Kidner zu kriegen und ab mit denen in die Staatserziehung
    Also hat Bischof Mixa Recht, als er mal sagte, die Frauen degradieren sich selbst zu Gebährmaschinen.
    Bis eben ein großer Teil der Frauen genau dies nicht mitmacht und es eben noch weniger Kidner gibt.
    Denn ich nehme doch nicht Schwangerschaft, mit all den nicht so shönen Umständen und Geburt auf mich, um dann mein Kind sofort beim Staat abzuliefern.
    Wo leben wir denn?
    Dann kann ja der Staat gleich den Lebensborn wieder einrichten

  • Niemand kennt seine Kinder besser als die Eltern selbst. Da sollen Eltern ihr Kind den ganzen Tag in der Obhut anderer lassen die sie nicht kennen.Eins weiss ich, in der Schule bekommt man nur das beigebracht was man wissen soll und das was man nicht wissen soll, bekommt man nicht beigebracht.Wer von den Kindern bekommt beigebracht was es mit Prism und den Daten Skandal jetzt und in Zukunft auf sich hat.Wer bekommt da beigebracht, das wenn in Zukunft jedes Haushaltsgerät das am Internet angeschlossen ist gleichtzeitig auch ein Spion und Werkzeug ist, wo mit man die Bevölkerung bestens Manipulieren kann.Ja es wird sogar möglich sein das man diese Haushaltsgeräte steuern kann, ganz so wie es der Zukünftige Imperator wünscht.

    Salve Imperator

  • Sie haben zwar vollkommen recht. Aber die "liebe Wirtschaft" interessiert das nicht. Sie bestimmt die Politik ganz besonders die der CDU, und FDP und in weiten Teilen auch die der SPD und Grünen.

  • Ja, aber diese "stramme sozialisitische" Gesellschaft wird eben heute gerade vom Großkapital und dessen Lobbyverbänden propagiert.

    Es ist das Großkapital und die Wirtschaftslobby die nach Betreuung von Kleinstkindern schreien, und alle wissenschaftliche Erkenntnisse über die Negativfolgen und Entwicklungsschäden durch frühe Fremdbetreuung ignorieren.

    Es ist das Großkapital und die Wirtschaftslobby, das nach noch mehr Zuwanderung und offenen Grenzen schreit.

    Es ist das Großkapital und die Wirtschaftslobby, das nach nach einer Zwangsverwahrung der Kinder in Ganztagsschulen schreit.

    Es ist das Großkapital und die Wirtschaftslobby, das eine stärkere politische Globalisierung fordert, die stete Aushöhlung des Nationalstaats zugunsten undemokratischer chronisch Lobby-Anfälliger Organisationen wie der EU.

    Dass die Linken das auch tun - wenn auch aus anderen Gründen, ändert daran nichts, sollte aber ein Zeichen sein, dass die heutige Linke ein nützlicher Idiot für die Großkapitalisten ist.

    Sie tun das aus reiner Gier, aus reiner Lust an Profi. Sie tun es nicht weil diese Politik der breiten Bevölkerung gut tut, sondern weil es ihr schadet, und dadurch ihre Interessen fördert.

  • ALLIANZ AUS GROßKAPITAL UND LINKEN - SCHULE

    Die oft angesprochen Allianz zwischen Großkapital, dessen Lobbygruppen wie der DIHK und den Linken, zeigt sich nicht nur in der Frage der Zuwanderung, sondern auch in anderen Bereichern.

    Sowohl die Großkapitalisten und die heutigen Linken wollen möglichst viele Ganztagesschulen und die Erziehung der Kinder von den Eltern auf den Staat übertragen. Die Wirtschaftslobby will dies aus Gründen der Profitgier um möglichst viele Arbeitsplätze auf den Arbeitsmarkt freizusetzen um so --wie auch durch Zuwanderung- ein Überangebot an Arbeitskröten zu erzeugen, das die Situation der Arbeitnehmer schwächt, Lohndumpimg und Arbeiterrechte-Abbau vorschub leistet.

    Die Linken wollen dies aus ideologischen Gründen- um eine fragwürdige "Emanzipation" der Frauen von ihrer Mutterrolle zu erreichen als Teil ihres Kampfes gegen die natürliche-Klein Familie und die Mutterrolle insbesondere.

  • Ich muß da nochmal diesen Artikel vorholen,
    wo jeder dritte mit Migrationshintergrund
    arbeitslos ist.
    Und nur 18% eine Brufsausbildung vorweisen können,
    gegenüber 82% der Einheimischen.
    Da leben viele,vorzüglich,seit Jahr und Tag vom Kindergeld und der Sozialhilfe.
    Da man mehr deutsche Kinder wünscht,sollte es
    den Müttern möglich sein,diese auch zu gesellschaftlich
    brauchbaren Menschen heranzuziehen.
    Auf dem Rücken der Einheimischen,wird vieles
    ausgetragen,was diese nicht mehr leisten wollen.
    Nehmt die wahren Schmarotzer schärfer ran,aber
    Finger weg,von deutschen Müttern.
    Die Wirtschaft sollte sich schämen,Kindern ihre
    Kindheit zu stehlen,sie fremdbestimmt auszuliefern
    um diese systemkonform abzurichten.
    Hier muß endlich wieder Familienleben den Vorzug
    haben.Mit starker Bindung untereinander.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesagentur-jeder-dritte-arbeitslose-hat-auslaendische-wurzeln/8267782.html

  • Günther schemutat
    wir wollen eine stramm sozialistische Gesellschaft aufziehen, also eine DDR 2.0
    Dazu gehört eben, dass Kinder sofort in die KITAS kommen und dann in die Ganztagsschulen.
    Eltern zählen nicht mehr
    Bei meinem ersten Besuch nach dem Mauerfall in der DDR, Sylvester 89, konnte ich das in meiner Verwandschaft erleben. Die fanden das alles schrecklich, denn jetzt mußten sie nach der Schule sich um die Kinder kümmern. Es war erschreckend, zu erleben, dass die von ihren Kindern nichts aber auch gar nichts wußten. Was die so machen, welche Hobbys sie haben etc.
    Das waren eben so ganz typische Kinder die nur noch zum Schlafen zu Hause waren.
    Ein wirkliches Verhältnis Eltern-Kidner war nicht vorhanden
    Na bravo und hier wird das nun auch angestrebt.

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