Diskussionen und Debatten beendet
Köhler wird Kandidat von Union und FDP

Union und FDP gehen mit dem Geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Horst Köhler, in die Bundespräsidentenwahl am 23. Mai. Köhler hat angesichts einer Mehrheit des bürgerlichen Lagers in der Bundesversammlung beste Chancen, in das höchste deutsche Staatsamt gewählt zu werden.

HB BERLIN Die Vorsitzenden von CDU, CSU und FDP, Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle, bestätigten die Nominierung am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatten sie ihre Parteigremien und Fraktionen unterrichtet.

Merkel sagte, Union und FDP setzten damit ein „klares Signal für bürgerliche Alternative“ gegen Rot-Grün. Köhlers nationale und internationale Erfahrung sei im Zeitalter der Globalisierung für Deutschland von großem Nutzen.

Die Entscheidung für Köhler war in der Nacht gefallen, nachdem es insbesondere im CDU-Präsidium heftige Kritik am Verfahren gegeben hatte. Der Weg für Köhler war frei geworden, nachdem der frühere CDU- Chef Wolfgang Schäuble bei der FDP nicht als gemeinsamer Kandidat durchsetzbar war. Union und FDP haben eine Mehrheit in der Bundesversammlung, die den Nachfolger von Bundespräsident Johannes Rau wählt.

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