DIW erwartet 4,5 Millionen Arbeitslose im Jahresschnitt
Medienberichte: Weniger Arbeitslose im Juni

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni Zeitungsberichten zufolge leicht auf unbereinigt rund 4,3 Millionen zurückgegangen. Allerdings ist sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 350 000 gestiegen und erreichte damit den höchsten Juni-Stand seit der Wiedervereinigung.

Reuters BERLIN. Im Vergleich zum Vormonat seien im Juni auf Grund saisonaler Einflüsse etwa 40 000 Arbeitslose weniger registriert gewesen, berichteten die „Bild“-Zeitung und die „Welt“ am Mittwoch unter Berufung auf Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeit. Damit liege die Arbeitslosenzahl um rund 350 000 über dem Wert des Vorjahresmonats und erreiche den höchsten Juni-Stand seit der Wiedervereinigung. Die Bundesanstalt will die Arbeitslosenzahlen am kommenden Dienstag veröffentlichen.

Bereits im Mai hatte die Zahl der Arbeitslosen trotz eines unerwartet hohen Rückgangs auf unbereinigt 4,342 Millionen den höchsten Stand in einem Mai seit der Wiedervereinigung erreicht. Erstmals seit 15 Monaten war die Arbeitslosigkeit auch saisonbereinigt zurückgegangen. Arbeitsmarktexperten rechnen dennoch wegen der Konjunkturflaute frühestens im nächsten Jahr mit einer Wende zum Besseren.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet nach seiner am Dienstag veröffentlichten Prognose in diesem Jahr eine durchschnittliche Arbeitslosenzahl von 4,5 Millionen. Positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt würden sich erst Mitte 2004 auswirken.

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