DIW-Report Viel Vermögen in Hand von wenigen Superreichen

Wenig Reiche halten große Teile des nationalen Vermögens – auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommen Wirtschaftsforscher. Die 45 reichsten Haushalte besaßen demnach so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung.
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Eine Studie zur Verteilung des Reichtums der Organisation Oxfam kommt zu dem Ergebnis: Ungleichheit gefährdet Demokratien und Gesellschaften. Quelle: dpa
Armut in Deutschland

Eine Studie zur Verteilung des Reichtums der Organisation Oxfam kommt zu dem Ergebnis: Ungleichheit gefährdet Demokratien und Gesellschaften.

(Foto: dpa)

BerlinEin großer Teil des Vermögens in Deutschland ist nach einer Analyse von Wirtschaftsforschern in den Händen von wenigen Superreichen. Demnach besaßen die 45 reichsten Haushalte im Jahr 2014 so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, beide vereinigten jeweils 214 Milliarden Euro Vermögen auf sich. Zu diesem Ergebnis kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einem am Dienstag veröffentlichten Diskussionspapier. Die DIW-Forscher hatten bisher vorliegenden Statistiken der Vermögensverteilung ergänzt um Angaben aus Ranglisten mit den reichsten Personen. Über den DIW-Report hatte zuvor „Spiegel online“ berichtet.

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