DIW-Studie Was hinter der steigenden Zustimmung für die AfD steckt

Eine DIW-Studie zeigt: Die AfD ist vor allem dort stark, wo sich die Bürger abgehängt fühlen. Ergreift die Politik keine Gegenmaßnahmen, wird sich das Problem noch verstärken.
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AfD: DIW-Studie warnt vor weiterem Erstarken der AfD Quelle: dpa
Björn Höcke

Der Wortführer des rechtsnationalen AfD-Flügels ist auch Vorsitzender der AfD in Thüringen.

(Foto: dpa)

BerlinEs ist eine ernüchternde Bilanz, die die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), kürzlich zog: „Die Mauer als Symbol der Teilung Deutschlands und Europas ist verschwunden, aber sie hat tiefe Spuren hinterlassen.“ Nicht nur am Lohngefälle, auch an der unterschiedlichen Wirtschaftskraft lasse sich bis heute erkennen, wo die innerdeutsche Grenze verlief. „Die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse bleibt auf der Tagesordnung“, betonte die Staatssekretärin.

Wie wichtig diese Einsicht ist, zeigt jetzt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Forscher haben die Gründe für das in manchen Regionen Deutschlands sehr gute Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl in den Blick genommen. Das Fazit lautet: Die hohen Ergebnisse in einzelnen Wahlkreisen sind auch auf ökonomische und sozio-demografische Faktoren zurückzuführen.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass die AfD im Osten in dünn besiedelten Räumen mit Überalterungsproblemen besser abschneidet“, sagte Alexander Kritikos, einer der Autoren der Studie. Im Westen sei die AfD hingegen in Wahlkreisen stark, in denen es viele Industriebeschäftigte gebe oder Haushaltseinkommen niedrig seien. „Von der Höhe der Arbeitslosenquote hängt indes die Zustimmung zur AfD kaum ab“, so Kritikos.

Freilich, in anderen Analysen zur Bundestagswahl, bei der die AfD mit 12,6 Prozent erstmals den Einzug ins Parlament schaffte, spielten auch etliche andere Aspekte eine Rolle. Etwa die Flüchtlingskrise, die von der AfD zu einem zentralen Wahlkampfthema erhoben wurde. Oder die Annahme, dass die „vom Strukturwandel Abgehängten“ und sogenannten „Globalisierungsverlierer“ anfällig für die Rhetorik der AfD seien.

Und das letzteres besonders häufig auf die fünf ostdeutschen Bundesländer zuträfe. Vor allem wegen der bestehenden wirtschaftlichen Probleme und der gleichzeitigen Wahrnehmung, andere Bevölkerungsgruppen – insbesondere Migranten – würden besser behandelt.

Diese gängigen Erklärungen greifen nach Ansicht des DIW jedoch zu kurz, um den Zuspruch für die AfD zu ergründen. „Für uns war die Frage nicht unbedingt, wer sind die Menschen, sondern die Frage, in welchen Regionen leben die Menschen, die die AfD wählen“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher im Deutschlandfunk. Es sei zu einfach, zu sagen, die Ostdeutschen wählten die AfD mehr als die Westdeutschen.

Die Motivation, warum Wähler der AfD zuneigen, kann demnach auch stark mit dem wirtschaftlichen Umfeld in den jeweiligen Regionen zusammenhängen oder auch mit der individuellen Lebenssituation. Zwar wurde die Frage nach den Ursachen für den AfD-Erfolg schon öfter gestellt. Aus Sicht der Forscher hat sie jedoch jetzt noch zusätzlich dadurch an Bedeutung gewonnen, da die Partei im Bundestag die Rolle der Oppositionsführerin übernimmt.

Hinzu kommt die aktuelle Entwicklung. Die AfD hat diese Woche einer Umfrage zufolge erstmals die SPD in der Wählergunst übertrumpft. Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“ verbesserte sich die Partei um einen Punkt auf 16 Prozent, während die Sozialdemokraten einen Punkt verloren und nun bei 15,5 Prozent stehen. Die CDU lag in der Umfrage bei 32 Prozent. Die AfD fühlt sich vom SPD-Absturz beflügelt. „Unser nächstes Ziel ist jetzt die CDU“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, am Dienstag in Berlin.

Wo die AfD im Westen besonders stark ist

Bei der Bundestagswahl war der Zuspruch für die AfD im Osten besonders groß. In den fünf ostdeutschen Flächenstaaten und Berlin-Ost stieg die Partei mit 21,9 Prozent zur zweitstärksten Kraft auf, während die SPD mit 13,9 Prozent auf Rang vier zurückfiel. In Sachsen ist die AfD sogar stärkste Kraft geworden, mancherorts mit Stimmenanteilen von knapp 50 Prozent. Ein Blick in die Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise zeigt jedoch auch: Die AfD konnte in einigen westdeutschen Gegenden ebenso Ergebnisse einfahren, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Zum Beispiel wählte im bayerischen Deggendorf nahe der tschechischen Grenze fast jeder Fünfte die AfD: 19,2 Prozent holte die Partei hier. In einem Wahllokal bekam sie sogar mehr Stimmen als die CSU. Im Westen und Nordwesten Deutschlands scheint das Ruhrgebiet als AfD-Hochburg zu gelten – besonders die Stadt Gelsenkirchen. 17 Prozent machten ihr Kreuz bei der AfD. Stark schnitt die Partei auch in der baden-württembergischen Stadt Heilbronn ab: 16,4 Prozent gaben der AfD hier ihre Zweitstimme. Es ist das höchste Ergebnis für die Rechtspopulisten in Baden-Württemberg.

Das DIW nahm in seiner Studie die ökonomischen Einflüsse in den Blick und untersuchte, zu welchem Grad ökonomische und sozio-demografische Lebensumstände in den Wahlkreisen mit dem AfD-Wahlergebnis zusammenhängen. Als Grundlage diente den Forschern neben den Wahlergebnissen in den 299 Wahlkreisen einige ökonomische und sozio-demografische Strukturdaten, die für einen Großteil der Wahlkreise vorliegen, darunter die Altersstruktur, die Wirtschafts- und Einkommensstruktur, die Bildungsstruktur, die Arbeitsmarktsituation oder der Anteil der Ausländer.

Die DIW-Experten betonen jedoch zugleich, dass es keine „monokausale“ Erklärung für die teilweise hohen AfD-Ergebnisse gibt. Der große Zuspruch steht demnach weder nur mit Arbeitslosigkeit noch ausschließlich mit niedrigen Einkommen in einem Zusammenhang. Auch mit dem Ausländeranteil in den entsprechenden Wahlkreisen gebe es keine „einschlägige Korrelation“. „Ob da jetzt viele oder wenige Ausländer leben, das spielt eigentlich kaum eine Rolle“, sagte Fratzscher. Es seien eher die sozioökonomischen Faktoren, die Zukunftsaussichten in den verschiedenen Regionen, die eine Rolle spielten.

So steige der Zuspruch für die AfD, wenn in den Wahlkreisen überdurchschnittlich viele Menschen im verarbeitenden Gewerbe arbeiteten. Die Stimmenanteile der AfD nähmen zudem in Wahlkreisen zu, in denen das Haushaltseinkommen unterhalb des Bundesdurchschnitts liege.

Laut DIW lag das verfügbare durchschnittliche Haushaltseinkommen in ostdeutschen Wahlkreisen im Jahr 2014 bei 18.085 Euro, in westdeutschen Wahlkreisen war es mit 21.749 Euro um mehr als 20 Prozent höher. Ein westdeutscher Wahlkreis (Gelsenkirchen) weist zwar das niedrigste Durchschnittseinkommen in Deutschland auf, insgesamt fallen die ostdeutschen Wahlkreise aber weit hinter die westdeutschen zurück: In keinem ostdeutschen Wahlkreis reicht die Höhe der Haushaltseinkommen an den Durchschnitt in westdeutschen Wahlkreisen heran.

Auch bei der Beschäftigung unterscheiden sich Ost und West. Die Arbeitslosenquote – Stand: März 2017 - lag über alle Wahlkreise hinweg bei durchschnittlich 5,8 Prozent: 7,9 Prozent im Osten und 5,4 Prozent im Westen.

Unterschiedliche Wirtschaftsstruktur in Ost und West

Sehr deutlich sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland auch bei der Wirtschaftsstruktur. Die Forscher illustrieren dies mit der Dichte der traditionell eher kleinteiligen Handwerksunternehmen pro 1.000 Einwohner. Die Zahlen für das Jahr 2014 sind insofern von Belang, als dass damit indirekt auch die Raumstruktur erfasst wird. Denn eine hohe Handwerksdichte findet sich eher in ländlichen oder gering verdichteten Regionen. Im Osten waren demnach im Jahr 2014 etwa 9,2 Handwerksfirmen je 1.000 Einwohner angemeldet, während der Durchschnitt für westdeutsche Wahlkreise bei 7,2 lag.

Auch bei der Demografie ist Deutschland gespalten. In den ostdeutschen Regionen leben laut der DIW-Untersuchung überproportional viele über 60-Jährige und entsprechend unterproportional viele junge Menschen. Ausnahmen bilden die Regionen Dresden, Leipzig und Potsdam. „Dies dürfte sich im Wahlverhalten niederschlagen, da überalterte Wahlkreise eine andere Lebensdynamik und geringere wirtschaftliche Perspektiven entfalten als Wahlkreise mit vielen jungen Einwohnerinnen und Einwohner“, heißt es in der Studie.

Der ungünstige demografische Wandel sowie die spezielle Wirtschaftsstruktur sind, wie die DIW-Experten konstatieren, typisch für viele ostdeutsche Wahlkreise. „Sie sind eine Begleiterscheinung der grundlegenden wirtschaftlichen Probleme in diesen Wahlkreisen und erlauben somit gewisse Rückschlüsse auf den auffallend hohen Zuspruch für die AfD im Osten Deutschlands.“ Jedenfalls spreche vieles dafür, dass in dünner besiedelten Regionen mit überalterter Gesellschaft auch aufgrund einer empfundenen Perspektivlosigkeit im Hinblick auf die weitere Entwicklung dieser Regionen der Zuspruch der Wähler für etablierte Parteien schwinde. Konkret fürchten die Forscher, das Vertrauen in etablierte Parteien droht zu erodieren.

Die Wirtschaftsforscher sehen vor diesem Hintergrund die Politik am Zug gegenzusteuern. „Die soziale Teilhabe muss verbessert und mehr Gewicht auf die Entwicklung strukturell schwacher Regionen gelegt werden“, heißt es in der Studie. Derzeit ließen sich bei der öffentlichen Grundversorgung, etwa mit Schulen und Krankenhäusern, auf lokaler Ebene Tendenzen beobachten, die bestehende wirtschaftliche Gefälle zu verstärken drohen. „Setzt die Politik diese Strategie fort, nimmt sie die Zunahme regionaler Disparitäten und damit wohl auch die Verstärkung politischer Polarisierung billigend in Kauf“, warnen die Experten.

Die Politik in Bund, Ländern und Kommunen sei daher gut beraten, die weniger verdichteten Räume der ostdeutschen Wahlkreise in den Blick zu nehmen. Die DIW-Forscher schlagen vor, in strukturschwachen Regionen öffentliche Investitionen zur Absicherung dieser Grundversorgung zu stärken, diese Infrastruktur also eher aus- statt abzubauen und über gezielte Anreize für private Investitionen in diesen Regionen nachzudenken. „Auch eine Entschuldung überschuldeter Kommunen bekommt vor diesem Hintergrund neues Gewicht.“

Die Versprechungen der Politik sind indes bisher ziemlich vage. Es gehe darum, dass eine neue Regierung aus Union und SPD die Probleme der Menschen löse, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kürzlich beim politischen Aschermittwoch der CDU. „Das ist der Auftrag, und dafür haben wir auch verhandelt.“ Und sie gab in ihrer Rede als Ziel aus, gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land herzustellen. Immerhin zwölf Milliarden Euro sind dafür laut Koalitionsvertrag in dieser Legislaturperiode vorgesehen.

Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis klar ist, wohin die Reise geht. Denn im Koalitionsvertrag steht auch: „Die Bundesregierung wird zusammen mit den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden eine Kommission ,Gleichwertige Lebensverhältnisse' einsetzen, die bis Mitte 2019 konkrete Vorschläge erarbeitet.“
Vermutlich wird Horst Seehofer schnell das Thema für sich reklamieren. Als künftiger Bundesinnenminister ist er neuerdings auch für Bauen und für Heimat zuständig – also für den ländlichen Raum.

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111 Kommentare zu "DIW-Studie: Was hinter der steigenden Zustimmung für die AfD steckt"

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  • Bei mir geht das mit dem Ignorieren soweit, dass ich nicht einmal die Kommentare der Besserwisser mehr lese, denn es steht sowieso jedes Mal der gleiche Unfug drin.

    Muss ich mir und meiner zeit nicht antun - vom Blutdruck erst gar nicht zu reden. Das ist keiner von Denen wert.

  • Und wieder einmal scheiden sich die Geister, Herr Caruso.

    Denn ich bevorzuge stattdessen einen Dialog mit anderen kompetenten Zeitgenossen über nicht Diskussionsfähige. Versetzen Sie sich doch ganz einfach mal in die Lage von Jemandem, über den sich Andere locker unterhalten, der Betroffene aber keine Möglichkeit zur Teilnahme hat, weil er konsequent ignoriert wird. Ist zwar nicht nett, aber dennoch ein psychologisch sehr wirksames Mittel.

  • Herr Peer Kabus 22.02.2018, 12:43 Uhr

    Ich sehe das so: Wenn wir hier nur unter uns wären, so wäre das doch irgendwie langweilig. Da kann man doch die paar Deppen (mehr sind es ja meist nicht) ein wenig auf ihre unhaltbaren Behauptungen hinweisen.

    Bei dem selbsternannten Europäer ist mir gestern allerdings aufgefallen, dass er in ununterbrochener Folge hier nur Lügen verbreitet hat. Er weiß somit selbst, dass er irrt. Also braucht ihn in der Tat niemand mehr drauf hinzuweisen.

  • Hallo Herr Caruso,

    die Zeit, die Sie gerade völlig nutzlos an Unbelehrbare verschwendet haben, hätte locker gereicht, um den Artikel „Die Illusion eines moderaten Islams“ v. 17.02. in der FAZ zu lesen.

  • Herr Heino Ewerth 22.02.2018, 12:47 Uhr

    Was Sie da heute an bestehenden Missständen aufgeführt haben, sehe auch ich als weitgehend zutreffend an. Nur Ihre Schlussfolgerung ist naiv bis unsinnig.

    Kriege und Ungleichgewichte hat es kontinuierlich seit 1945 gegeben. Denken Sie nur mal an den Vietnamkrieg!
    Ist damals deswegen (ausgerechnet) das weit entfernte Deutschland zum Ziel aller Geschädigten geworden? Nein? Wieso denn erst seit 2015? Denken Sie mal darüber nach, Sie kleiner Möchtegern-Weltverbesserer!

  • @ Herr Ibrahim Alexander Willems

    Die AfD als EINZIGE verfassungstreue Partei - das passt ihnen nicht, oder?

    Bei dem unsäglichen Unsinn, der gestern von Ihnen hier zu lesen war (ich habe noch nicht einmal alles davon lesen wollen) wundert mich Ihre Empörung nicht.

    Das GG sieht keine Umvolkung vor, auch keine totale und radikale Grenzöffnung. Ehemalige Richter des BVerfG haben dies bestätigt.
    Das GG gilt ausdrücklich für Deutsche! Und die Religionsfreiheit wird auch von der AfD nicht in Frage gestellt.
    Aber wo soll geschrieben stehen, dass das GG für sämtliche Erdbewohner gilt, somit auch für die Invasoren, die seit 2015 dieses Land hier überfallen haben und jetzt dabei sind, es zu plündern und nach ihren Vorstellungen umzugestalten und hier eine (für uns) neue Religion zu etablieren?

    Ich würde Ihnen raten, zukünftig erst einmal etwas nachzudenken, bevor Sie hier wieder was posten wollen.

  • @Herr Caruso:
    "Die AfD ist eben die einzige Partei, die noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht!" Ich hoffe, dass die Nase bei dem Satz nicht gleich bis in die gegenüberliegende Wand wuchs...

    Die AfD ist die einzige Partei im Bundestag, die im Programm gegen das GG verstößt. So hieße der Satz richtig.

    Alleine der Abschnitt zum Islam schränkt die Religionsfreiheit ein.

  • Was mich irritiert, dass die meisten Kommentare, mit keinem Wort aber die Verursacher nennen, warum wir so viel Elend auf dieser Welt zu verantworten haben, und es noch nie so viele Flüchtlinge auf der Welt gab wie heute.

    Die Verursacher, sind in erster Linie die illegalen Kriege des Westens, die täglichen illegalen Drohnen und Bomben Einsätze mit Millionen Getöteten auf Grund von Lügen.

    Die vielen Waffenexporte des Westens, auch an die schlimmsten Diktaturen der Welt, das niederkonkurrieren der Länder, durch hochsubventionierte Waren des Westens, durch die Millionen Existenzen vor Ort zerstört wurden und zerstört werden.

    Das leer fischen der Meere vor den Küsten von Afrika und anderswo, durch westliche Fischereifangflotten mit der Folge hunderttausende wenn nicht sogar Millionen ihre Existenzen verloren haben.

    Das weltweite LANDGRAPPING, die Verschwendung von Bodenschätzen. Aber das geht ja auch schon mindestens seit 600 Jahre so, als 1444 die ersten Sklavenschiffe in Lissabon eintrafen.

    Unsere Lebensweise, sind deren Fluchtursachen, aber davon offensichtlich wollen auch die sog "Bildungsbürger" nichts wissen, und leugnen die Zusammenhänge wie eh und je.

    Unser relativer Wohlstand im Westen mit seinen gerade einmal 12% der Weltbevölkerung ist doch nicht nur auf eigenem Fleiß oder Erfindergeist AUFGEBAUT; sondern schon immer haben Ausbeutung, Kolonialismus, Sklaverei, illegale Kriege und Ressourcen Verschwendung dazu beigetragen.

    Der Westen mit seinen gerade einmal 12% der Weltbevölkerung setzt sich regelmäßig über das Völkerrecht hinweg, und stürzt den Rest der Welt regelmäßig ins Chaos. Warum wird das nie von den Menschen kritisiert? Ich halte es mit Jean Ziegler, der treffend in seinem Buch den Westen so beschrieb: "DER WESTEN EIN IMPERIUM DER SCHANDE" TREFFENDER KANN MAN ES NICHT AUF DEN PUNKT BRINGEN. Chapeau.

    Das liebe Deutsche, sind die Ursachen, für die Betroffenen dieser aggressiven westlichen imperialen Geopolitik des Westens.

  • An Dummheit kaum zu überbietende Behauptungen nehme ich auch schon mal zum Anlass einer öffentlichen Vorführung, Herr Caruso.

    Allerdings werte ich solche Leute nicht durch direkte Anrede auch noch auf, denn dann laufen die zur „Höchstform“ auf. Der selbsternannte Europäer hat es nach mehreren erfolglosen Versuchen begriffen, dass ich konsequent ignoriere.

    Jetzt „ignoriert“ er mich, wohl im „Glauben“, er könne Gleiches mit Gleichem vergelten. Den „Glauben“ lasse ich ihm natürlich - großmütig wie ich nun einmal bin.

  • Das ist, trotz anderslautender Beteuerungen, aus Politik, Wirtschaft und Medien, politisch gewollt. Armut in diesem Land ist gewollt, wenn die SPD dafür nicht mehr zu haben ist, dann wird die AfD hier sehr gerne einspringen, damit der Neoliberale Kurs, und die Verarmung von Millionen von Menschen fortgesetzt werden kann.

    Auch mit dem kaum noch erwähnten "Frieden" ist dann erst recht vorbei. Es gibt genügend Studien, wenn Menschen in der Mehrheit in die Armut, und Verelendung getrieben werden, werden Parteien gewählt, wo man tatsächlich trotz anderer Erfahrungen in der deutschen Geschichte glaubt, die würden helfen, genau das Gegenteil wird der Fall sein.

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