Doppelspitze der Linken
Der Kandidatenkreis platzt aus allen Nähten

Elf Politiker der Linken haben sich schon um den Parteivorsitz beworben, eine wartet noch ab: Sahra Wagenknecht hat sich noch nicht entschieden. So oder so wird es wohl auf dem Parteitag am Wochenende spannend.
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BerlinDer Kandidatenkreis für die neue Doppelspitze der Linken wächst weiter. Mit dem baden-württembergischen Landeschef Bernd Riexinger warf am Mittwoch der elfte Bewerber seinen Hut in den Ring. Immer noch offen ist, ob auch die stellvertretende Linke-Chefin Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag am Samstag und Sonntag in Göttingen bei der Wahl der beiden Vorsitzenden antritt. Dass vorher eine einvernehmliche Lösung in dem seit zwei Wochen tobenden Machtkampf gefunden wird, gilt inzwischen als nahezu ausgeschlossen.

Der geschäftsführende Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden kamen am Mittwoch nochmals in Berlin zusammen, um Kompromisschancen auszuloten. Nach dreistündiger Sitzung gingen sie ohne konkretes Ergebnis auseinander. Der 56-jährige Gewerkschafter Riexinger erklärte in der Spitzenrunde allerdings, sich für den Vorsitz bewerben zu wollen. Er ist nach Fraktionsvize Dietmar Bartsch der erste hochrangige männliche Kandidat.

Daneben rechnen sich vier Frauen Chancen auf den Parteivorsitz aus. Parteivize Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen wollen ein weibliches Führungsduo bilden. Weitere Kandidatinnen sind die Hamburger Fraktionschefin Dora Heyenn und die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann. Zudem gibt es fünf weitgehend unbekannte Kandidaten.

Wagenknecht kündigte in der Spitzenrunde lediglich an, wieder für den geschäftsführenden Parteivorstand kandidieren zu wollen. Für welchen Posten, ließ sie aber offen.

Die Spekulationen, dass es zu einer Doppelspitze Bartsch und Wagenknecht kommen könnte, halten sich weiter hartnäckig. Bartsch zählt zu den Reformern, die für eine Annäherung an SPD und Grüne mit dem Ziel einer Regierungsbeteiligung sind. Wagenknecht steht dagegen für einen straffen Oppositionskurs.

Das Verhältnis zwischen den beiden gilt als gestört. Wagenknecht griff Bartsch am Mittwoch in einem Interview der Zeitung „Neues Deutschland" scharf an. „Wer eine Kandidatur ohne Rücksicht auf Verluste durchkämpft, obwohl ihr erkennbar große Teile der Partei im Westen ablehnend gegenüberstehen, zwingt die Partei faktisch in eine Showdown-Situation. Das ist in meinen Augen das Gegenteil von Integration“, sagte die 42-Jährige. Bartsch hielt in derselben Zeitung dagegen: „Ich habe viele Jahre als Bundesgeschäftsführer, Schatzmeister und Fraktionsvize unter Beweis gestellt, dass ich integrieren kann.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die sollten ein grosses Bett auf die Bühne stellen und dann bewertet die Jury der Linken, wer am besten mit wem kann (im Bett) und dieses Duo kommt dann an die Spitze.

    Am besten das Kat-Kat-Duo ! Von der Ausstrahlung und Schönheit haben alle was davon. Eine Augenweide die beiden und ganz rot gefärbte Haare. Oder Bartsch mit Andre Brie ?

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