In Großbritannien wurde zuletzt ein Regierungsposten gegen Einsamkeit eingerichtet. Jetzt werden dramatische Zahlen aus Deutschland bekannt.

Kommentare

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  • man könnte über diese Politik nur noch kotzen. An diesem ganzen Rentendesaster zeigt sich die völlige Überfordertheit und Unfähigkeit unserer politischen Kaste. sei denken nur an sich und die eigene Überversorgung. Die armen Renter haben keine große Lobby, die sich für ihre finanziellen Belange einsetzt. Es gibt viele Leute die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, nicht sehr viel verdient hatten, trotzdem aber Steuern gezahlt haben, aber für die eigene Vorsorge langte es eben nicht. Frühe rwaren die Vorsorgefreibeiträge eher bescheiden und wurden in der Regel durch die Krankenkassenbeiträge aufgebraucht. Dann kassierte der staat die Steuer. Eine dann mögliche Altersversorgung mußte aus dem Rest bestritten werden, wenn überhaupt möglich. Ergebnis ist die heute grassierende Altersarmut. Trotzdem werden heute aus Steuermittlen Milliardenbeträge an die Rentenkasse gezahlt. Diejenigen, die aber nur Steuern, aber keine Rentenbeiträge gezahlt haben gehen leer aus. D.h. sie durften zwar Steuern abdrücken, das war's dann aber auch schon. Rente, Fehlanzeige. Ich weiß Sozialamt und all diese völlig entwürdigenden Möglichkeiten. Die Witwenrente ist auch so ein Thema wo sich der Staat als der größte Räuber darstellt. Ein Freibetrag von ca. € 818,-, darüber hinaus wird der Differenzbetrag mit 40% belastet und die Witwenrente gekürzt. Für unsere Politiker und Beamten ist immer alle im Überfluß vorhanden (nicht die kleinen Beamten, die Ministerialbürokratie). Die Altersarmut ist eine Folge einer völlig verkorksten, jahrelangen falschen Politik. Dafür muß kein Politiker haften oder kann zur Verantwortung gezogen werden. Das ist das Problem. Falsche Politik bleibt immer folgenlos.

  • Herr K H,

    da müssen die Leut eben alle "gestandene Politiker" werden - siehe Müntefering, usw.

  • Wenn Menschen arm sind, werden sie gerne vom Partner verlassen oder finden keinen.
    Hinzu kommt, dass ältere Menschen öfters wenig Rente beziehen, gerade Frauen mit höherer Lebenserwartung - wenn der Partner stirbt.
    Damit ist es ziemlich wahrscheinlich, dass Alleinstehende öfters arm sind.
    ES WÄRE SEHR SCHÖN, WENN ARMUT UND ALTER NICHT SO SEHR BEI DER PARTNERSUCHE EINE ROLLE SPIELEN WÜRDE!

  • Auf die willkürliche Grenze von 60% des Durchschnittseinkommens wurde bereits hingewiesen, ein Anheben der Löhne hilft nicht bei der Verbesserung der Quote weil der Durchschnitt auch steigt.
    Das große Problem bildet die Demographie: wir sind in Europa sowohl bei den Gesellschaften mit hoher Lebenserwartung (gottseidank) aber auch bei den Gesellschaften mit einem stetig steigenden Altenanteil (Kehrseite von niedrigster Geburtenrate). Die Folge sind immer mehr Rentner (die Durchschnittsrente liegt deutlich unter den Durchschnittseinkommen) und wegen der höheren Lebenserwartung der Frauen auch mit weiter steigendem Frauenanteil daran (mit noch niedrigeren Grundrenten und den geringeren Witwenrenten). Die statistische Situation heute ist eher keine Politikfolge und auch nicht dramatischer als die Betrachtung der Vergangenheit. Lediglich die Anzahl hat sich erhöht. Für die tatsächlich Armen wird in Deutschland viel getan, die Armen unter den Rentnern sind allerdings weit unterrepräsentiert.
    Die vorliegende Meldung bedient nur den Alarmismus von Lobbygruppen und politischen Nörglern.

  • Unter der Rubrik "Von Armut bedrohte Alleinstehende" dürften sehr viele der sozialhilfesuchenden Gäste der Kanzlerin fallen. Ich denke, man sollte diese Gruppe getrennt ausweisen da diese Gruppe schlecht vergleichbar ist.

    Des Weiteren denke ich nicht dass man den Menschen mit sozialistischer Regelungswut helfen kann. Eine erhebliche Erhöhung des Mindestlohns würde spätestens mit dem nächsten Konjunkturabschwung zu einem Wegfall eines grossen Teil dieser Jobs führen.

    Was spräche dagegen den Mindestlohn, H4, Sozialhilfe um 1/3 zu reduzieren. Dies könnte viele aktuell Arbeitslose und nicht-vermittelbare Mitmenschen aktivieren. Diese Menschen würden lernen von der eigenen Arbeit zu leben und hätten am Ende häufig mehr Geld als heute aus den Transferzahlungen.

  • Das ist zielgerichtete Statistik der Armutslobbyisten (paritätischer Wohlfahrtsverband etc.) Durch eine Dramatisierung der Zahlen lässt sich gut Angst aufbauen. Dies erhöht dann deren Einfluß und politische Macht. Ergebnis, der Deutsche Staat gibt einen Großteil seines Budgets für Soziales aus. Die Bundeswehr u.a. kommen zu kurz. Es besteht die Gefahr, daß dieses Land, durch das ungute Wirken der Armutslobby, am Ende nicht mehr in der Lage sein wird, geopolitische Aufgaben zu erbringen und Infrastrukturmaßnahmen durchzuführen. Wie soll Deutschland denn in einigen Jahren aussehen? Ist der Plan, das der junge Teil der Bevölkerung dazu herangezüchtet wird, den älteren Teil zu pflegen. Eine Nation die sich aufteilt in Pflegekräfte und Pflegebedürftige?

  • @ Herr Uwe Baden
    13.02.2018, 12:26 Uhr

    ich habe das sehr wohl verstanden. Wenn man zu einer Zahlenreihe in dem Fall oben zwei einfügt, dann liegen mehr unter dem Median. Z.b. 2,3,4 dann ist der Meridian 3, füge ich jetzt 5 und 6 hinzu, ist er bei 4. Erst liegt einer drunter, dann 2. Es werden willkürlich Zahlen festgelegt, unter denen dann Armut(sgefahr) besteht.

  • Anstatt den Mindestlohn kürzen zu wollen, wäre eine Arbeitsmarktpolitik, die den Namen auch verdient, zu fordern.

    Konkret heißt das für mich, die Subventionierung verloren gegangener einfacher Industriearbeitsplätze als Maßnahme im globalen Wettbewerb von Arbeitsplätzen – statt über diese gottverfluchten „Arbeitsmarktförderungen“ den Wettbewerb der Löhne nach unten in Deutschland zu bewerkstelligen.

    Wer der Meinung ist, es sei wirtschaftlich, die einfachen Industriearbeitsplätze im Ausland durch Importe zu finanzieren und sicherzustellen, und stattdessen lieber einfach Qualifizierte über H4 vom Beitragszahler am „Leben“ zu halten, kann mir gern widersprechen.

    Wohin diese seit nahezu Jahrzehnten Unfähigen betriebene Arbeitsmarktpolitik geführt hat, konnte ich vor 1,5 Std. selbst erleben. Ich begegnete einem Araber, der für Hermes die Pakete zustellte. Eine Unterhaltung mit ihm war nicht möglich. Er war bemüht, seinen Job zu machen und das besser als der eine oder andere Deutsche – nur war das wegen der fehlenden Sprachkenntnisse sehr zeitaufwendig für ihn. Die Hilfe, die ich ihm gab, nahm er gerne an – sonst hätte es noch länger für ihn gedauert.

    Klar ist, dass der dabei kaum Geld verdient, wobei ich allerdings nicht weiß, ob Hermes ihn nach Mindestlohn oder Stückzahl bezahlt. Es scheint Hermes jedenfalls völlig egal zu sein, dass man weder sich noch dem armen Mann damit einen Gefallen tut, wenn man ihn ohne Deutschkenntnisse auf „Arbeit“ schickt.

  • "Uns geht es allen gut! Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben'" Auch das Handelsblatt hat diese Wahlkampflügen der Union vor der Wahl nicht entlarvt! Jetzt damit zu kommen, ist heuchlerisch! Auch das Handelsblatt ist seiner journalistischen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen! Warum wohl?

  • Alleinstehende und Armutsgefährdung. Eigentlich nichts neues, oder? Eher locker über 100 Jahre alt. Allein zu leben, das muss man sich leisten können.

Mehr zu: Dramatische Zahlen für Deutschland - Einsam und arm – immer mehr Alleinstehende von Armut bedroht

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