Drei Hauptverdächtige festgenommen
Millionenbetrug durch Schwarzarbeit aufgedeckt

Steuerfahnder und Zoll haben bei einer Großrazzia mit Schwerpunkt in Dortmund haben einen Ring organisierter Schwarzarbeit im Baugewerbe ausgehoben, der nach Schätzungen der Behörden rund 7,8 Mill. € Schaden angerichtet hatte.

HB DÜSSELDORF. Bei Durchsuchungen an 17 Orten am Dienstag vergangener Woche hätten die 118 Einsatzkräfte drei Hauptverdächtige festgenommen, teilten der Zoll und die Staatsanwaltschaft Dortmund am Donnerstag mit. Bei den Männern im Alter zwischen 39 und 44 Jahren handele es sich um die mutmaßlichen Hintermänner eines Betrugs in Millionenhöhe durch Schwarzarbeit im Baugewerbe. Die Männer seien in Untersuchungshaft genommen worden. Sie sollen jahrelang Rechnungen für Arbeiten von in- und ausländischen Subunternehmen geltend gemacht haben, die nach Erkenntnissen der Ermittler von rund 100 Schwarzarbeitern ausgeführt wurden. Die angeblichen Subunternehmen hätten sich vielfach als Scheinfirmen entpuppt.

Die Umsätze in dem ausgeklügelten Firmengeflecht hätten pro Jahr im zweistelligen Millionenbereich gelegen. Insgesamt seien zu Unrecht Steuererstattungen in Anspruch genommen, zu wenig Steuern gezahlt und Sozialversicherungsabgaben hinterzogen worden und damit Schäden von 7,8 Mill. € entstanden. Die Hauptverdächtigen müssten wegen Betrugs und gewerbsmäßiger Steuerhinterziehung bei einer Verurteilung mit mehrjährigen Haftstrafen rechnen.

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