Dreikönigstreffen in Stuttgart: Parteichef Lindner muss der FDP Mut machen

Dreikönigstreffen in Stuttgart
Parteichef Lindner muss der FDP Mut machen

Das Dreikönigstreffen ist für die FDP der Auftakt ins politische Jahr. Parteichef Lindner muss die Liberalen aufrichten und fit machen für die Europawahl. Sein Vize Kubicki sieht die FDP schon wieder raus aus der „Reha“.
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StuttgartBeim traditionellen Dreikönigstreffen will der neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner an diesem Montag seine am Boden liegende Partei wieder aufrichten. Die Liberalen hatten bei der Wahl im September erstmals in der Nachkriegsgeschichte den Einzug in den Bundestag verpasst.

2014 stehen neben der Europawahl im Mai drei Landtagswahlen im Spätsommer sowie übers Jahr verteilt elf Kommunalwahlen an. Neben Lindner werden bei dem Treffen in der Stuttgarter Oper die neue Generalsekretärin Nicola Beer und der Chef von Baden-Württembergs FDP, Michael Theurer, sprechen.

Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki sagte am Sonntagabend in Stuttgart, von dem Dreikönigstreffen solle die Botschaft ausgehen, dass die Partei aus der „Reha“ raus sei. „Wir werden dokumentieren, dass mit der FDP im politischen Geschehen wieder zu rechnen ist.“

In einem Beitrag für die für die Kolumnenreihe „Die außerparlamentarische Opposition“ (APO) von Handelsblatt Online schreibt Kubicki: „Die Herausforderung von Stuttgart wird darin bestehen, nicht nur die Erinnerung zu wecken an historische Situationen in Deutschland und Europa, die ohne die Mitwirkung der Liberalen hätten schlecht ausgehen können, sondern deutlich zu machen, was ohne die liberale Idee und Liberale Persönlichkeiten im Deutschen Bundestag und in der Regierung an Lebensgestaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen fehlt.“ Und er zieht das Fazit: „Die Botschaft von Dreikönig ist: die FDP ist zurück und sie wird nicht zulassen, dass die Große Koalition mit einer falschen Schwerpunktsetzung die Zukunft unseres Landes zu verspielen droht.“

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Fixierung auf die Union ist vorbei

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  • Zitat:

    Der „Bild“-Zeitung sagte Kubicki, die Fixierung der Liberalen auf die Union als Koalitionspartner sei für immer vorbei. „Wir müssen uns niemandem annähern, sondern unsere eigene Position definieren“.

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    Kennen wir diese Einstellung und dieses Verhalten nicht irgendwo her?

    …und dann ist da auch noch der Stress mit den Eltern, die einfach nur noch peinlich sind und nerven.

    Doch das ist in der Pubertät ganz normal.

    Jugendliche beginnen Meinungen und Lebenseinstellungen zu entwickeln.

    Sie wollen sich stärker von ihren Eltern lösen und abgrenzen und entwickeln eine kritische Distanz zu den Eltern, d. h. sie fordern nun vermehrt eigene Entscheidungsspielräume ein und hinterfragen familiäre Regeln.

    Dieser Rückzug von den Eltern ist ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenständigkeit…


  • Der blutleere Lindner soll's nun richten? – Und Kubicki gibt den Brüderle. Viel weiter sind die nicht.

  • Das sehe ich genau so. Die FDP hat gar kein Profil mehr. Im Übrigen ist Lindner bezogen auf das Alter und damit die Lebens- und Berufserfahrung weit von der Mittelstandsklientel entfernt. Aber es gibt ja eine Alternative.

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