Deutschland

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Drogenbeauftragte: Kassen sollen Rauchern den Entzug zahlen

Im Oktober hat Australien die härtesten Tabakgesetze der Welt beschlossen. Deren Schock-Verpackungen sieht die deutsche Drogenbeauftragte Dyckmans nicht als probates Mittel - sie nimmt die Krankenkassen in die Pflicht.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert Raucherentwöhnung als Kassenleistung. Quelle: dapd
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert Raucherentwöhnung als Kassenleistung. Quelle: dapd

BerlinDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hat sich dafür ausgesprochen, dass Raucher Arzneimittel für die Tabakentwöhnung erstattet bekommen.

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Die Kassen sollten künftig neben der ärztlichen Tabakentwöhnungsbehandlung auch Medikamente bezahlen, die die Sucht nach Nikotin unterdrücken, sagte Dyckmans der „Berliner Zeitung“. „Die Kassen haben schließlich selbst einen großen Kostenvorteil, wenn ein Versicherter mit dem Rauchen aufhört.“

Die FDP-Politikerin sieht dagegen keine Notwendigkeit, die Pläne der EU-Kommission zur Eindämmung des Rauchens auf nationaler Ebene noch zu verschärfen, beispielsweise durch die in Australien vorgeschriebenen Einheitsverpackungen oder ein Verbot des Herstellerlogos.

Tabakindustrie Die gruseligsten Zigarettenschachteln der Welt

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„Ein Verbot von suchtfördernden Zusatzstoffen und auffällige Warnhinweise sind aus meiner Sicht geeignete Schritte, damit künftig weniger Menschen zur Zigarette greifen“, sagte Dyckmans. Die Kommission will es den EU-Staaten freistellen, ob sie nach dem australischen Vorbild Einheitsverpackungen einführen.

 

  • 28.12.2012, 17:31 Uhrmargrit117888

    Das mit dem Rauchen - Nichtrauchen ist derzeit wie zu Zeite der Prohibition in den USA.
    Mal sehen, wie lange es geht.
    In Deuschlad kommt dann noch Ideologie hinzu, man will sich den neuen Menschen schaffen.

  • 28.12.2012, 08:57 UhrMaWo

    Waum sollen die Kranenkassen eintreten?
    Die Dealer, bzw. die Nutzer zahlen doch eine Tabaksteuer. Davon ist eine Entwöhnung zu finanzieren - keinesfalls sind davon Pensionen oder die Beeitigung von Schlaglöcher in den Straßen zu finanzieren.
    Ggf. ist diese Tabaksteuer halt zu erhöhen. In Erhöhungen sind Politker doch längst gewieft.

  • 28.12.2012, 07:14 Uhrmaximilian@baehring.at

    Wieder irgendeine ABM zum Einschleusen neuer Migranten-"Fachkrfaete"!

    http://www.reik-direkt.de
    http://www.einweginterslicht.de



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