Drogenpolitik Bremer Bürgermeister will Cannabis legalisieren

Bisher trauten sich Parteien in Regierungsverantwortung kaum an das Thema, doch die Bremer Landesregierung macht nun den Start: Der Bürgermeister Carsten Sieling will Cannabis legalisieren – auch, um Steuergeld zu sparen.
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Bremens neuer Bürgermeister sieht in der Drogenpolitik Potenzial für Verbesserungen – sowohl finanziell als auch gesellschaftspolitisch. Quelle: dpa
Carsten Siemeling schwört den Amtseid

Bremens neuer Bürgermeister sieht in der Drogenpolitik Potenzial für Verbesserungen – sowohl finanziell als auch gesellschaftspolitisch.

(Foto: dpa)

BremenMit dem Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) hat der erste Länderregierungschef die Legalisierung von Cannabis gefordert. Es sei unbestritten, „dass die Kriminalisierung von Cannabis nicht mehr zeitgemäß ist“, sagte Sieling der Onlineausgabe der „Welt“ vom Montag. Sie erzeuge hohe Kosten bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden.

Sieling sprach sich deshalb „klar für eine Entkriminalisierung“ aus. „Das spart am Ende auch öffentliches Geld.“ Die Forderungen nach einer Freigabe der Droge hatten zuletzt zugenommen. Bisher unterstützen die Grünen, die Linkspartei und auch die FDP eine Legalisierung. Die rot-grüne Regierung in Bremen will, dass der Konsum von Cannabis künftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird, wenn der rechtliche Rahmen das zulässt. Auch über eine zentrale Abgabestelle für Volljährige wird nachgedacht.

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6 Kommentare zu "Drogenpolitik: Bremer Bürgermeister will Cannabis legalisieren"

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  • Legalisierung von Drogen
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    In Bremen soll nun Cannabis legalisiert werden. Und dann auch Kokain und Heroin und ....
    So etwas kann nur einen SPD-Bürgermeister einfallen!

  • Rauchen verbieten, aber Rauschmittel erlauben
    Aber wo SPD und Grüne sind, ist eben nur noch Schrott

  • Eine sehr nachsichtige Antwort auf den "Anna Buschmann" Kommentar, der ein typisches Beispiel ist , für "Kuchenbacken - Ar...backen". Es wird Zeit, dass Cannabis endlich legalisiert wird, der Argumentation des Bremer Bürgermeisters kann vernünftigerweise nur zustimmen.

  • So so, Sie sehen also keine Unterschied zwischen Auto-Diebstahl, Mord und Vergewaltigung und mal einen Joint rauchen? Naja, dann.....

  • Noch ein Vorschlag (gilt für alle Parteien) um im Gespräch zu bleiben:
    Nach der offiziellen Homo- und Lesbenehe die, wie die "normale" Ehe und Familie als kleinste Einheit im Staatsgefüge unter dem besonderen Schutz des Staates lt. GG gestellt werden möchte, sollte doch auch eine Monoehe einbezogen werden.
    Warum sollen solche Monoehelisten schlechter behandelt werden?
    Achtung - das ist ein Jok und dient nur um Aufsehen für Parteien & Co zu erregen.

  • Hat der Typ echt keine anderen Sorgen?

    Um zu Sparen wird mal eben schnell was Verbotenes erlaubt?

    Wird dann zukünftig auch Auto-Diebstahl, Mord und Vergewaltigung in Bremen legal sein? Diese Delikte kosten doch auch den Steuerzahler nur Geld und bringen nix ein...

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