„Drohnen-Staatssekretär“

Beemelsmans soll im Verteidigungsministerium bleiben

Der in die „Euro Hawk“-Affäre verwickelte Staatssekretär Beemelmans soll offenbar im Verteidigungsministerium bleiben. Beemelmans gilt als engster Vertrauter Thomas de Maizières – und war ihm bisher immer gefolgt.
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huGO-BildID: 32177527 Der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Stephane Beemelmans, kommt am 30.07.2013 in einem Sitzungsaal im Paul-Löbe-Haus in Berlin zur Zeugenvernehmung im Drohnen-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Foto: Rainer Jensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

huGO-BildID: 32177527 Der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Stephane Beemelmans, kommt am 30.07.2013 in einem Sitzungsaal im Paul-Löbe-Haus in Berlin zur Zeugenvernehmung im Drohnen-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Foto: Rainer Jensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

(Foto: dpa)

BerlinDer in die „Euro Hawk“-Affäre verwickelte Staatssekretär Stéphane Beemelmans soll nach einem Medienbericht im Verteidigungsministerium bleiben. Der Vertraute des scheidenden Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) werde nicht mit ihm ins Innenministerium wechseln, berichtete die „Sächsische Zeitung“ aus Regierungskreisen. Ein Ministeriumssprecher wollte den Bericht am Montag nicht kommentieren.

De Maizière übergibt am Dienstag sein Amt an die bisherige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und wird dann wieder Innenminister.

Beemelmans war in den vergangenen drei Jahren der engste Vertraute de Maizières im Verteidigungsministerium. Die beiden kennen sich seit 14 Jahren. 1999 kreuzten sich ihre Wege erstmals, als de Maizière noch in der sächsischen Landesregierung war.

Beemelmans folgte ihm später nach Berlin - zuerst ins Kanzleramt, dann ins Innenministerium und schließlich ins Verteidigungsministerium.

In der Affäre über das Scheitern des Drohnen-Projekts „Euro Hawk“ hatte de Maizière sich darüber beschwert, dass er unzureichend über die Probleme bei der Aufklärungsdrohne informiert worden sei, und sich bis zuletzt personelle Konsequenzen vorbehalten. Beemelmans war der hauptzuständige Staatssekretär für das Projekt.

  • dpa
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