E-Learning
Pioniere im virtuellen Klassenraum

E-Learning in Schulen: Das Gymnasium in Würzburg ist eine von fünf Schulen, die das Pilotprojekt E-Learning in Unterfranken vor einem Jahr systematisch eingeführt haben. Mittlerweile gehört das selbstständige Arbeiten an der Lernplattform zum Alltag – die Schüler sind begeistert. Wie ein Gymnasium in Unterfranken das eigenständige Lernen vorantreibt.

WÜRZBURG. Der Server ist schon wieder so langsam. Dabei muss Martin Bauer sich beeilen. Die Stunde ist gleich vorbei. Noch vor dem Pausengong muss der Oberstufenschüler des Friedrich-König-Gymnasiums in Würzburg die Aufgaben abgegeben haben. Oder eher: hochgeladen.

Sein Kurs arbeitet vor dem Computer. Und wenn Bauer die Aufgaben auch nur eine Sekunde zu spät ins System lädt, sieht der Lehrer das. Kontrollieren kann er das in einem Programm namens ELU – E-Learning in Unterfranken. Das Gymnasium in Würzburg ist eine von fünf Pilotschulen, die das Lernen am Computer vor einem Jahr systematisch eingeführt haben. Mittlerweile beteiligen sich alle 42 Gymnasien in Unterfranken.

ELU basiert auf der Software Moodle. Sie bietet eine Lernplattform, auf der Lehrer abgeschlossene Klassenräume einrichten können, ihren Schülern Aufgaben stellen, Zusatzmaterial hochladen und in Chats kommunizieren können – ob über eine Facharbeit oder das nächste Kurstreffen.

Mehr als 4  500 Schüler sind mittlerweile bei ELU angemeldet; jeder zehnte davon kommt vom Friedrich-König-Gymnasium (FKG). Die Schüler sind begeistert: „Man kann den Stoff zu Hause noch mal nachvollziehen und bekommt viel mehr Hintergrundinformationen“, sagt Martin Bauer. „Das macht das Fach interessanter.“ Ein Nachteil sei der höhere Zeitaufwand. Zum Beispiel, wenn der Server wieder streikt.

Denn wenn sich ein paar Klassen gleichzeitig angemeldet haben, ist das System schnell überlastet. Außerdem gibt es nicht genug Rechner an der Schule: In zwei Räumen stehen 17 Computer. Größere Klassen passen hier gar nicht rein. Einen Raum mit 30 Rechnern hätte Schuldirektor Siegfried Rose gerne. Oder noch besser: eine Notebook-Klasse.

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