EEG-Umlage
Minus 0,07 Cent – Ökostromsubvention sinkt ein wenig

Erstmals sinkt die Ökostrom-Umlage – und zwar auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Doch auch wenn die Summe nur gering ist – Verbraucherschützer fordern von den Versorgern bereits seit langem Preissenkungen.
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BerlinDie Umlage für die Förderung von Ökostrom wird im kommenden Jahr erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinken. Sie falle von derzeit 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde, gaben die vier großen Stromnetzbetreiber am Mittwoch bekannt. Mit der Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland finanziert.

Ein Grund für das Sinken ist, dass sie für 2014 etwas zu hoch angesetzt worden war. Noch unklar ist, wie sich künftig die Förderkürzungen gerade für Windstrom an Land auf die Umlageentwicklung auswirken werden. EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) betonte in den „Ruhr Nachrichten“ (Mittwoch): „Hohe und weiter steigende Strompreise werden in Deutschland ein Problem bleiben“. Zugleich machte er das Wetter für die Entwicklung der Umlage mitverantwortlich. „Man muss bedenken, dass wir in Deutschland einen schlechten Sommer mit viel Regen und wenig Sonne hatten und deshalb weniger Solarstrom produziert worden ist. Das war eine Ausnahmesituation.“

Das Sinken wird bei der über den Strompreis zu zahlenden Umlage bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden nur knapp 2,50 Euro weniger im Jahr ausmachen. Aber nach Jahren stetiger Anstiege könnte nun etwas Entspannung bei den Strompreisen eintreten – sie waren wegen starker Umlageanstiege zuletzt kräftig nach oben gegangen.

Betreiber von Solaranlagen, Windrädern, Wasserkraft- und Biogasanlagen erhalten auf 20 Jahre garantiert eine feste Vergütung. Über die Umlage wird die Differenz zwischen dem am Markt erzielten Preis und dem Vergütungssatz gewälzt.

Die Grünen haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgeworfen, eine deutliche Entlastung der Bürger bei den Strompreisen zu verhindern. „Gabriel hat die großzügigen Befreiungen für die energieintensive Industrie ausgeweitet“, sagte die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Julia Verlinden, mit Blick auf die Ökostrom-Umlage für 2015. Die Industrierabatte von rund fünf Milliarden Euro im Jahr zahlen die anderen Verbraucher mit.

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„Es gibt Luft für Strompreissenkungen“

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  • Vergessen sie nicht die Renditegarantie die die Netzbetreiber für Ihre Inbestitionen von den gelben Chaoten bekommen haben. Und die Gelder, die bei Nichtfertigstellung der Netze an die Betreiber gezahlt werden. Nicht von den Netzbetreibern sondern vom Steuerzahler!

  • Es soll uns doch erst einmal jemand erklären, warum diese Stromerzeugung subventioneirt wird.
    D.h., der Betreiber eines Stromparks bekommt sein Geld, sein Gehalt quasi vom Staat. Denn was anderes ist es nicht
    Wann gehend denn die Bürger endlich auf die Straße gegen diesen ganzen Subventionsirrsinn?

  • Es ist wol festzuhalten:
    Der Preis für de Ware "Strom" sinkt seit Jahren an der Lepziger Strombörse.
    Die "Großindustrie" ist von der EEGUmlage zu Lasten von "Lieschen Müller" befreit.
    Vereinfacht zahlt damit jeder Normalstromverbraucher die Kosten für Gebühren, Leitungsnetze, usw und natürlich immer die 19% MWST obendrauf.
    Anders formuliert; für die Ware "Strom" = nahezu Null EURO - aber für die künstlichen Kosten...!

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