Ehemaliger Vizepräsident würdigt Spiegel
Koch und Friedman würdigen Spiegel als „Mann der Hoffnung“

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat den gestorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, als „Mann mit Entschlossenheit, Leidenschaft und Augenmaß“ gewürdigt.

HB FRANKFURT/MAIN. Er sei ein „glaubwürdiger Vertreter der Interessen der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger“ gewesen und ein „zuverlässiger Partner der Politik für eine positive Entwicklung über die Zeit hinaus, die von der Erlebnisgeneration geprägt worden ist“, sagte Koch am Sonntag.

Der ehemalige Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, nannte Spiegel einen „Mann des Dialogs und der Hoffnung“. Spiegel habe stets „das Vertrauen in die Menschen in den Vordergrund gestellt und mit der Hoffnung gelebt, dass die jungen Generationen in Deutschland aus den Fehlern der Nazizeit gelernt haben“. Friedman war von 2000 bis 2003 unter Spiegel Vizepräsident des Zentralrats gewesen.

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