Eichel erntet wüste Beschimpfungen
"Vorschlag 3. Oktober" wird zum Fiasko

Die von Finanzminister Hans Eichel geplante Verlegung des Nationalfeiertages auf den ersten Sonntag im Oktober sorgt für große Aufregung. Politiker aus allen Parteinen ließen sich zu zum Teil heftigen Äußerungen hinreisen.

HB DÜSSELDORF. FDP-Chef Guido Westerwelle hat den Plan zur Abschaffung des Tages der Deutschen Einheit als nationalen Feiertag als „abenteuerlich, skandalös und auch vaterlandslos“ kritisiert. Auf einer Pressekonferenz in Berlin bezweifelte Westerwelle, dass es für diesen Vorschlag eine Mehrheit im Bundestag geben werde. Zugleich stufte er das Sparpaket von Finanzminister Hans Eichel als „Voodoo-Ökonomie“ ein und drohte damit, die Verfassungswidrigkeit des Haushalts vom Bundesverfassungsgericht feststellen zu lassen.

Merkel: Beschämend

CDU-Chefin Angela Merkel nannte den Vorschlag in Berlin abwegig und forderte Schröder auf, den Plan zu stoppen. „Der Vorschlag, den Tag der deutschen Einheit abzuschaffen, ist geschichtsvergessen und unmittelbar vor dem 15. Jahrestag des Mauerfalls einfach nur beschämend“, erklärte Merkel. „Wer den Tag der Einheit aufgibt, gibt einen Kern unserer nationalen Identität auf.“

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