Eilverfahren beantragt
Struck will 410 «Puma»-Panzer kaufen

Verteidigungsminister Struck verlangt vom Haushaltsausschuss, in einem Eilverfahren drei Milliarden Euro für «Puma»-Panzer zu bewilligen. Struck will ein auslaufendes Sonderangebot nutzen.

HB BERLIN. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) will 410 neue «Puma»-Schützenpanzer kaufen. Er verlangte laut «Spiegel» vom Haushaltsausschuss des Bundestages die Genehmigung für das Milliardenprojekt im Eilverfahren.

Die Panzer kosten demnach gut drei Milliarden Euro. In dem Bericht heißt es, Struck verlange von dem Haushaltsgremium, die erste Rate von 364 Millionen Euro für fünf Panzer noch in der kommenden Woche zu genehmigen. Demnach heißt es in der Vorlage aus dem Verteidigungsministerium, die Eile sei nötig, da das Preisangebot des Herstellers – eine Tochterfirma der Panzerschmieden Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann – nur bis zum Ende des Jahres gültig sei. Üblicherweise wird über Ausgaben in dem Haushaltsausschuss erst nach drei Wochen entschieden.

Die «Puma»-Panzer sollen die Bundeswehr-Soldaten besser schützen als die bereits 30 Jahre alten «Marder»-Panzer. Laut «Spiegel» gibt es aber ein Problem bei dem Geschäft: Die neuen Transportflugzeuge der Bundeswehr können von den «Puma»-Fahrzeugen wegen ihres Gewichts nur eine abgespeckte Version transportieren, die an den Seiten nur leicht gepanzert ist. Zusätzliche Panzerplatten müssen in einem zweiten Flugzeug an den Einsatzort geflogen und dort montiert werden. Ungeklärt sei aber noch, wie die tonnenschweren Platten aus den Flugzeugen gehoben und dann an den Panzern befestigt werden sollten.

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