Ein Ausländer und ein Deutscher: Haftbefehle im Rüstungsspionage-Fall erlassen

Ein Ausländer und ein Deutscher
Haftbefehle im Rüstungsspionage-Fall erlassen

Gegen zwei Männer sind am Freitag Haftbefehle erlassen worden. Sie waren unter dem Verdacht der Rüstungsspionage festgenommen worden.

HB KARLSRUHE. Die Verdächtigen - ein Deutscher und ein Ausländer - waren zuvor dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof (BGH) vorgeführt worden. Wie die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke-Katrin Scheuten, am Abend weiter mitteilte, wurde der Haftbefehl gegen den Deutschen „gegen Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt“. Weitere Details zu Identität und Herkunft machte Scheuten nicht.

Die bei einer Razzia in Frankfurt/Main gefassten Verdächtigen sollen sich in Deutschland im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes um die Beschaffung von Rüstungsgütern für Trägertechnologie sowie für die konventionelle Bewaffnung militärischer Streitkräfte bemüht haben. Um welchen Staat es sich handelt, wollte die Bundesanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Bei der Razzia am Donnerstag hatte Generalbundesanwalt Kay Nehm insgesamt zwölf Wohnungen und Geschäftsräume in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland durchsuchen lassen.

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