Deutschland

_

Ein Jahr Energiewende: Wer für den Atomausstieg zahlen muss

Vor rund einem Jahr beschloss die Bundesregierung Atomausstieg und Energiewende. Jetzt fragt sich Schwarz-Gelb, wie der „Kosten-Tsunami“ beim Strompreis verhindert werden kann. Handelsblatt Online nennt die Kostentreiber.

Bild 1 von 14

Hinter den Kulissen gibt es großes Unbehagen. Als die Bundesregierung genau vor einem Jahr den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 beschloss, war die Euphorie noch groß. Die Kosten der grünen Energiewende wurden als überschaubar dargestellt. Doch werden diese nicht primär aus dem Staatshaushalt bezahlt, sondern direkt über den Strompreis von den Bürgern. Und hier droht nach allen Prognosen ein böses Erwachen. Derzeit heben knapp 50 weitere Versorger die Preise an. Das dürften noch lange nicht alle sein. Daher wird bereits über Strompreisbremsen oder Staatszuschüsse für arme Bürger nachgedacht.

Bild: dpa