Ein Jahr große Koalition
Das Kabinett im Leistungscheck

In wenigen Tagen ist die zweite große Koalition in der Geschichte der Bundesrepublik ein Jahr im Amt. Welche Minister im ersten Jahr des Bündnisses von Union und SPD ordentliche Arbeit abgeliefert haben - und welche bisher weniger überzeugen konnten. Ein Überblick.

Die neuen Bündnispartner zeigten sich voller Tatendrang und Zuversicht. „Wir wollen Deutschland wieder nach oben führen“, fasste Angela Merkel am 18. November 2005 die Stimmung bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages von Union und SPD zusammen. Als entscheidende Frage stellte sie heraus: „Schaffen wir es, neues Vertrauen bei den Menschen zu bilden?“

Gemessen an diesen Worten fällt die Bilanz nach einem Jahr große Koalition düster aus. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Kompetenz von Union und SPD ist massiv geschrumpft, wie Umfragen belegen. Zugleich nahm die Politikverdrossenheit deutlich zu. Die Politikwissenschaft ist sich einig, dass die große Koalition für diese Entwicklungen mitverantwortlich ist. Experten verweisen insbesondere darauf, dass Merkels Regierung mit Vorschusslorbeeren und hohen Erwartungen gestartet sei, die mehr oder weniger enttäuscht worden seien. Nun erlebe der Bürger die teils qualvolle Suche nach Kompromissen, die unterschiedlichen Vorstellungen zu vereinen.

Wie die Bilanz der einzelnen Bundesminister von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ausfällt, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Den Anfang macht Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Übrigens: Wenn Sie selber eine Note für jeden Bundesminister vergeben wollen, wechseln Sie zu unserem » Regierungscheck

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