Ein Jahr ohne Rot-Grün
Glücklich ist, wer vergisst...

Gerhard Schröder, Otto Schily, Joschka Fischer – die rot-grüne Bundesregierung ist noch lange nicht Geschichte. Doch so recht erinnern will sich niemand mehr. Woran das liegt? Ein Rückblick.

Haben auch Sie nichts vermisst in den letzten Tagen, Wochen, Monaten? Im ganzen, fast abgelaufenen Jahr? Kann gut sein, dass Sie nichts vermissen wollten! Zum Beispiel jenen knarzenden Befehlston, den die deutsche Politik durchzog, als ihn ein deutscher Verfassungsminister immer dann anwarf, sobald er eine Kamera erblickte. Oder jene aufreizend arrogante Art seines Kabinett-Kollegen, der Öffentlichkeit immer wieder absolute Ahnungslosigkeit vorzuwerfen. Oder die ewigen trotzigen Verweise darauf, dass der Aufschwung längst da ist, der Bürger nur zu blind, dies zu erkennen.

Ja, gewiss doch, das ging uns allen mächtig auf die Nerven. Die sachliche Rede ist von jenen unsachlichen Damen und Herren der Bundesregierung, die vor gut einem Jahr partout nicht weichen wollte und nunmehr umso tiefer in Vergessenheit geraten ist. Ja, gemeint ist die verflossene rotgrüne Regierungsmannschaft. Long time no see. Als wäre sie nie da gewesen. Wie kann das passieren?

Es kann kein Zufall sein, dass sich keinerlei schmerzliches Gefühl des Verlusts einstellt, keine Nostalgie wabert, allenfalls heiter fröhliche Gefühle der Erleichterung. Das hat seine Gründe, gute menschliche Gründe. Und selbst die seit ihrer Geburt nicht weichende stichige Totenblässe der großen Koalition ist noch eine blendende Folie, vor der man sich diese Erleichterung der Überwindung ausmalen kann. Gerhard Schröder, Otto Schily, Joschka Fischer, Wolfgang Clement, Renate Künast, Jürgen Trittin: Man muss schon bis zum „Eisernen Kanzler“, Otto Eduard Leopold von Bismarck- Schönhausen, zurückdenken, um einen Egomanen zu finden, der es in der deutschen Politik so schamlos narzisstisch getrieben hat wie diese Regierungsmanschaft.

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