Einblick in die Bücher
Krankenkassen bejahen Transparenz

Die Bundesregierung will einen besseren Überblick zur Einnahmen- und Ausgabensituation bei den Krankenkassen gewähren. Der Spitzenverband der Krankenversicherungen ist dafür, er gewichtet aber die Informationen anders.
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BerlinDie Krankenkassen unterstützen Pläne der Regierung zur Offenlegung ihrer Haushalte. Das geht aus einer Stellungnahme des Spitzenverbandes der Krankenkassen an das Bundesgesundheitsministerium hervor, die der „Berliner Zeitung“ vorliegt.

Die Regierung will, dass die Kassen künftig auf einem einheitlichen Meldeblatt Angaben zur Einnahmen- und Ausgabenentwicklung, zur Vermögenssituation und zur Mitgliederentwicklung machen. Die Informationen sollen im Bundesanzeiger sowie im Internet oder in Mitgliederzeitschriften veröffentlicht werden. „Vor allem durch die Verpflichtung, für den Versicherten entscheidungsrelevante Informationen einheitlich melden zu müssen, wird die Konsumentensouveränität gestärkt“, zitiert die Zeitung aus der Stellungnahme der Krankenkassen.

Der Verband füge jedoch hinzu, dass weder die Angabe von Gewinn und Verlust, noch die Höhe des Vermögens einer Krankenkasse allein hinreichende Grundlage sei, um festzustellen, ob eine Krankenkasse gesünder ist als eine andere. Er schlage deshalb vor, neben dem Jahresergebnis und dem Vermögensstand in dem Formular auch Angaben zum Leistungsangebot und zum Service der jeweiligen Versicherung zu machen.

Zustimmung zu dem Gesetzesvorhaben kommt auch von der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände. Die Arbeitgeber sind in vielen Verwaltungsräten der Krankenkassen vertreten. „Die geplante Erweiterung der Publikationspflichten der Krankenkassen ist ein weiterer wichtiger und richtiger Beitrag zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung“, heißt es der Zeitung zufolge in einer Stellungnahme.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hallo,
    wo werden denn die Versicherungsfremden Leistungen aufgeführt?
    Bsp die Transferleistung an Ausländer damit sie als Familienangehörige nich nach Deutschland kommen?
    Bsp Beschäftigte in Behindertenwerstätten unterstehen der staatlichen Fürsorge. Der Bund läd auch diese Lasten ausschließlich bei den Pflichtversicherten ab.
    Bsp Zusatzbeiträge Krankenkassen: Pflicht Beiträge werden in den Gesundheitsfond geleitet, dieser bezahlt die Krankenkassen und behält derzeit ca. 1,2 Mrd über der vorgeschriebenen Rücklage einfach ein. Mit der Ausschüttung könnten die o.a. Zusatzbeiträge zu Lasten der Pflichtbeitragszahler komplett entfallen.
    Genau das ist politisch nicht gewollt.
    Usw, usw, usw.

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