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Einbruch: Krise schmälert Steuereinnahmen weiter

Trotz der wieder anziehenden Konjunktur sinken die Steuereinnahmen weiter. Allein im November nahmen die Finanzämter fast 2,5 Mrd. Euro weniger ein, als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Rückgang von 6,7 Prozent.

Finanzminister Wolfgang Schäuble nimmt durch Steuerausfälle weniger ein. Quelle: Reuters
Finanzminister Wolfgang Schäuble nimmt durch Steuerausfälle weniger ein. Quelle: Reuters

HB BERLIN. Dem Staat sind in diesem Jahr wegen der Wirtschafskrise die Steuereinnahmen weggebrochen. Von Januar bis November sank das Aufkommen von Bund und Ländern nach Angaben des Bundesfinanzministerium vom Donnerstag um 5,9 Prozent auf knapp 420 Milliarden Euro. Auch für 2010 zeichnet sich trotz der besseren Konjunktur nochmals eine negative Entwicklung ab.

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Das Ergebnis für die ersten elf Monate liegt im Rahmen der Erwartungen der jüngsten amtlichen Steuerschätzung. Für das Gesamtjahr hatten die Experten im November ein Minus von 6,6 Prozent vorhergesagt. Damit würde der Staat dieses Jahr rund 37 Milliarden Euro weniger in den Steuerkassen haben als 2008.

Im November alleine sanken die Steuereinnahmen von Bund und Ländern um 6,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro. Die reinen Gemeindesteuern sind noch nicht enthalten. Details zu den einzelnen Steuerarten werden kommende Woche veröffentlicht.

Für das kommende Jahr rechnen die Steuerschätzer trotz der leicht anziehenden Konjunktur erneut mit einem Minus von 2,4 Prozent auf 511,5 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil der Steuereinnahmen hinkt der Konjunktur hinterher, weil zum Beispiel Unternehmen ihre Steuervorauszahlungen erst mit Verzögerung an ihre aktuelle Ertragsentwicklung anpassen.

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