In der Bauwirtschaft wird deutlich mehr gezahlt als der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro. Bis Mitternacht stand dieses Privileg auf der Kippe. Schließlich haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften doch geeinigt.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Fast täglich wird nun schon seit Jahren über einen "Mindestlohn" in Deutschland gestritten, obwohl es heißen "Armutsmindestlohn" heißen müsste.

    Denn jeder in diesem Land der Vollzeit arbeitet, muss einen Lohn bekommen, der ein eigenständiges Leben in diesem Land ermöglicht. Egal ob Putzfrau, oder Facharbeiter. Statt dessen wird darüber gestritten?

    Wenn Arbeitgeber behaupten, sie können nicht mehr zahlen, dann müssten diese auch das nachweisen, und wenn es stimmt, dann bitte schön auch warum? Genau so wie jeder Arbeitnehmer Arbeitnehmerin nachweisen muss, dass sie bedürftig ist, wenn sie aufstocken muss usw.

    Ansonsten ist diese Debatte nur ein Armutszeugnis, und beschämend noch dazu. Denn viele Arbeitgeber sind nicht bereit den Menschen einen Lohn zu zahlen, der zum Leben in Würde reicht. Heute sind das schon mittlerweile ca. 15 Mio. Menschen Tendenz weiter steigend, wo die Arbeitgeber nicht bereit sind mehr zu zahlen als Hartz IV Niveau, folge dessen, werden in Zukunft ca. 20 Mio. Rentner eine Armutsrente bekommen die auf Grundsicherungs-Niveau liegen wird. Wenn es hier nicht eine 180 Grad wende geben wird, steuern wir in Deutschland wieder auf Weimarer Verhältnisse zu. Die Vorboten seines Names AfD sind schon da, die aber sogar den heutigen Armutsmindestlohn wieder abschaffen wollen. Deutschland den Reichen!

    Denn die Ungleichverteilung war von Anfang an CDU-gewollt. In der Währungsreform von 1948 wurden die aus der „Liquidation des Dritten Reiches“ geretteten Vermögen der „großen Familien Flick, Thyssen, Siemens, Bosch, Quandt und Oetker (...) eins zu eins auf Deutsche Mark umgestellt“. Dagegen hatten „mit ihrer Kopfquote von 40 Mark (...) vier Fünftel der Bundesbürger den Wettlauf in die Wohlstandsgesellschaft bereits am Start verloren“.

    Eigentlich war vorgesehen, dass „auch die Besitzer der Sachwerte einen großen Teil der Kriegsfolgelasten übernehmen sollten“ Das Gegenteil war der Fall, schon damals wurde eine Reichenfreundliche Steuerpolitik.

  • EINIGUNG IN BAUBRANCHE
    12,20 Euro statt nur den Mindestlohn
    von:
    Frank Specht
    Datum:
    18.10.2017 12:43 Uhr
    In der Bauwirtschaft wird deutlich mehr gezahlt als der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro. Bis Mitternacht stand dieses Privileg auf der Kippe. Schließlich haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften doch geeinigt.

    .....

    In den 80er Jahren arbeiteten viele SCHWARZ auf Baustellen wegen Personalmangel an den Wochende und bekamen 20 Deutsche Mark Schwarz pro Stunde.

    Die CDU war damals der Stundenlohn in Deutschland zu Hoch weil man den EURO wollte schon damals .

    Und heute 30 MILLIONEN EU-DAUERARBEITSLOSEN seit 10 Jahren !

    TOLLE EUROPÄISCHE UNION, da lohnt es sich ???

    AUSWANDERN UND RAUS AUS EUROPA WER KANN !!!

    Dann sollen die Politiker aus Brüssel für Mindestlohn mal arbeiten statt drei Chauffeure zu haben + nur 37 Stundenwoche und Überstunden abbauen !




Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%