Einigungswille bekundet
Weiter keine Einigung im Ärzte-Tarifkonflikt in Sicht

Bei den Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist noch keine Einigung in Sicht.

HB DÜSSELDORF. „Ich wage keine Prognose. Ein großer Knackpunkt ist natürlich das Geld. Ich habe nicht den Zwang, heute fertig zu werden“ sagte Lutz Hammerschlag vom Marburger Bund vor Beginn der Verhandlungen am Samstag in Düsseldorf. Otto Foit von der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber betonte: „Wir haben konträre Standpunkte. Das Machbare zusammen zu bringen ist sehr schwierig.“ Die in der Nacht nach zwölf Stunden unterbrochenen Verhandlungen sollten nach internen Gesprächen am Samstagmittag fortgeführt werden. „Der Einigungswille ist da, da muss man sehen, wie weit man kommt“, sagte Foit weiter. Nach der nächtlichen Verhandlungsrunde hatte es aber auch geheißen, es sei „noch alles offen, es kann am Samstag noch in die Hose gehen“.



Die Mediziner streiken seit zwei Wochen. Sie fordern mehr Geld, bessere Arbeitsbedingungen und einen ähnlichen Tarifvertrag, wie er für die Ärzte an Unikliniken geschlossen wurde. Die vorherige Verhandlungsrunde war am 9. Juni in Köln ohne Ergebnis abgebrochen worden. Betroffen von den Tarifverhandlungen sind rund 70 000 Ärzte an bundesweit 700 städtischen Kliniken und Kreiskrankenhäusern.

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