Einnahmeausfälle der Sozialversicherungen
DGB befürchtet Millionenlöcher durch Mini-Jobs

Gewerkschaften und Krankenkassen befürchten neue Löcher in den Sozialkassen in Höhe von mehreren hundert Mill. € durch die Neuregelung der Mini-Jobs.

Reuters BERLIN. „Die Einnahmeausfälle der Sozialversicherungen durch die neuen Mini-Jobs werden 600 Mill. € weit übersteigen“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer laut Vorabbericht der „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe). Das Vorstandsmitglied der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Christian Zahn, sagte, durch die Neuregelung bei geringfügig Beschäftigten werde „die Finanznot der Sozialkassen weiter verschärft“. Allein die Krankenkassen schätzten nach Aussage von Ersatzkassen-Verbandschef Herbert Rebscher ihre Verluste auf jährlich bis zu 250 Mill. €, berichtete die Zeitung.

Zur Belebung des Arbeitsmarktes hat die Bundesregierung die Sozialabgaben für geringfügig Beschäftigte neu geregelt. So wurde die Geringfügigkeitsgrenze von 325 auf 400 € angehoben. In der Regel zahlen Mini-Jobber erst ab dieser Grenze Versicherungsbeiträge. Bei Einkommen zwischen 400 und 800 € fallen reduzierte Abgaben an.

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