Einnahmen steigen an
Körperschaftssteuer sprudelt wieder kräftig

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern haben sich im Juni deutlich verbessert. Insbesondere die Einnahmen aus der von den großen Konzernen zu entrichtende Körperschaftssteuer zogen kräftig an.

rtr BERLIN. Zu einem entsprechenden Vorabbericht der „Süddeutschen Zeitung“ sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Dienstag in Berlin: „Ich kann die Zahlen bestätigen“. Die Zeitung berichtet in ihrer Mittwochausgabe, die Unternehmen hätten alleine im Juni rund 2,6 Mrd. € an Körperschaftssteuer überwiesen. Das sei ein Plus von 1,7 Mrd. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Damit seien im ersten Halbjahr 2003 schon 3,15 Mrd. € an Körperschaftssteuer geflossen. Deutlich aufwärts gegangen sei es auch bei der Erbschafts- und der Umsatzsteuer im Juni. Die reinen Bundessteuern nahmen den Angaben zufolge im Juni um sieben Prozent, die reinen Ländersteuer um 9,6 % zu. Über die Gemeinschaftssteuerentwicklung wurden keine weiteren Details bekannt. Experten bewerteten der Zeitung zufolge die neuen Zahlen zum Körperschaftssteueraufkommens als Indiz dafür, dass sich die Konjunktur und die Gewinnentwicklung der Unternehmen stabilisieren. Der Juni gilt allgemein als steuerstarker Monat, weil die Konzerne ihre vierteljährlichen Vorauszahlungen an den Fiskus zu entrichten haben.

Der Juni brachte der Zeitung zufolge auch einen Anstieg des Erbschaftssteueraufkommens um 46,3 %. Die Umsatzsteuer habe 3,4 % mehr gebracht. Das Finanzministerium spreche angesichts der jüngsten Zahlen, die erst in der kommenden Woche offiziell bekannt gegeben werden sollen, von einer Trendwende bei der Entwicklung der Körperschaftssteuer.

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