Einsätze für die Bundeswehr
Von der Leyen setzt auf Kampfdrohnen

Verteidigungsministerin von der Leyen hat lange gezögert, jetzt hat sie sich in der Drohnen-Debatte positioniert. Die Bundeswehr soll Kampfdrohnen einsetzen können – und dabei die Zulassung für den Luftraum austricksen.
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BerlinVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen will der Bundeswehr den Einsatz von Kampfdrohnen ermöglichen. Nach langem Zögern sprach sie sich in der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch) für die Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen aus, über deren Ausrüstung mit Präzisionsraketen der Bundestag aber im Einzelfall entscheiden soll.

Die CDU-Politikerin will die unbemannten Flugzeuge zunächst für konkrete Auslandseinsätze anmieten. Gleichzeitig soll die Entwicklung einer europäischen Drohne vorangetrieben werden, die aber frühestens in zehn Jahren einsatzfähig sein wird. Am Mittwoch wird von der Leyen ihre Drohnen-Pläne im Bundestag erläutern.

Die Ministerin gab auch bekannt, dass die Unternehmensberaterin Katrin Suder (42) von McKinsey als Staatssekretärin den Rüstungsbereich in ihrem Ministerium neu ordnen soll. Als Konsequenz aus massiven Problemen bei etlichen Großprojekten hatte sie im Februar den Staatssekretär Stéphane Beemelmans in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Über die Anschaffung von Kampfdrohnen wird in Deutschland seit Jahren heftig diskutiert. Die Bundeswehr fordert sie für den Schutz der eigenen Soldaten. Kritiker befürchten, dass die Hemmschwelle für den Einsatz von Gewalt sinkt, weil keine eigenen Soldaten gefährdet werden.

Bisher setzt die Bundeswehr in Afghanistan gemietete Aufklärungsdrohnen aus Israel vom Typ „Heron 1“ ein. Diese sind aber zu klein, um Waffen zu tragen. Dafür kommen die größere „Heron TP“ und die US-Drohnen „Predator“ (Raubtier) und „Reaper“ (Sensenmann) in Frage, die von den Amerikanern beispielsweise in Pakistan zur gezielten Tötung mutmaßlicher Terroristen eingesetzt werden.

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Kommentare zu " Einsätze für die Bundeswehr: Von der Leyen setzt auf Kampfdrohnen"

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  • Unser Flinen-Uschi mit ihrem krankhafgten Geltungsdran will unbedingt endlich mal wieder Krieg.
    Die war kaum im Amt, da wollte sie schon in Afrika einmarschieren.
    Dann das Kriegsgeschrei des Gaucklers, das sit der, der gerade BuPrä spielt.
    Was geht hier vor?

  • "Oh, das muß wohl ein versehen gewesen sein, daß die Drohne ihre "Last" am "falschen" Ort abgeladen hat. Die Technik halt..."
    "Wer die gesteuert hat können wir leider nicht mehr nachvollziehen, weil die Serverlogs "leider" versehentlich gelöscht wurden."
    "Wir müssen leider davon ausgehen, daß die Steuerung der Drohen von "Terroristen" gehackt wurde und der Kampfeinsatz deshalb "nicht" in unserem Sinne verlaufen ist"
    usw.
    usf.
    Endlich töten ohne Reue hinterher oder gar juristischer Verfolgung. Der Traum jeder Kriegsministerin.

  • Dieses verfluchte Kriegsgeschrei, sei es von Frau v.d. Leyen oder von Herrn Gauck, muß von allen geächtet werden.
    Der Weg und das Ziel kann und darf nur Frieden bzw. Friedensverhandlungen heißen!
    Damit sind Themen wie bewaffnete Drohnen, Eurofighter usw. überflüssig.
    Aber Rheinmetall hat ja demnächst H. Niebel als Verstärkung.

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