Einstweilige Verfügung erwirkt
Kanzlergattin setzt sich vor Gericht durch

Doris Schröder-Köpf, die Frau des Bundeskanzlers, hat beim Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen das Magazin "Stern" erwirkt. Darin wird dem Blatt untersagt, mehrere von Schröder-Köpf beanstandete Behauptungen aus einem Artikel vom 23. Juni zu wiederholen.

HB HAMBURG. "Stern"-Sprecher Frank Plümer kündigte an, dass der Verlag Widerspruch gegen die Gerichtsentscheidung einlegen wird. Ein Termin für die mündliche Verhandlung steht noch nicht fest; auch ist noch unklar, ob es zu einem gerichtlichen Hauptverfahren kommt.

In dem Artikel "Der Doris-Faktor" hatte die Autorin Ulrike Posche unter anderem die Möglichkeit darstellt, dass es Schröder-Köpf gewesen sein könnte, die ihren Mann auf die Idee mit der Vertrauensfrage gebracht habe. Daraufhin beauftragte Schröder-Köpf ein Hamburger Anwaltsbüro, vom "Stern" eine Unterlassungserklärung und eine Richtigstellung zu verlangen. An diesem Freitag stimmt der Bundestag über Schröders Vertrauensfrage ab, mit der der Kanzler Neuwahlen herbeiführen möchte.

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