Einwände zurückgezogen
Behörde gibt Stasi-Akten zu Kohl frei

Nach jahrelangem Rechtsstreit werden an diesem Donnerstag erstmals Stasi-Unterlagen über Alt-Kanzler Helmut Kohl herausgegeben. Behörden-Chefin Marianne Birthler wiegelt jedoch ab: Zur Spendenaffäre finde sich in den Ordnern nichts

HB DÜSSELDORF. Die freigegebenen Akten der DDR-Staatssicherheit über Altbundeskanzler Helmut Kohl geben nach Angaben der Stasi-Unterlagenbehörde keine Aufschlüsse über die CDU-Parteispenden-Affäre.

„Wer die Unterlagen jetzt sehen möchte in der Hoffnung, da etwas über die Tätigkeit und Wirkungsweise des früheren Bundeskanzlers herauszubekommen, der wird eher enttäuscht sein“, sagte die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, am Donnerstag im Deutschlandfunk, auf die Frage, ob die Akten Informationen zur Parteispenden-Affäre lieferten.

Birthler erklärte, die zur Einsicht freigegebenen Akten - zwei Ordner mit reichlich tausend Blatt - würden eher etwas über die Arbeit der Stasi offenbaren. Ihren Angaben nach hat eine Reihe von Antragstellern aus Medien und Wissenschaft Einsicht in die Akten verlangt.

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